19 February 2026, 04:11

Oberbürgermeister-Vertreter besteht harte Atemschutzprüfung der Esslinger Feuerwehr

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in voller Ausrüstung, einschließlich Helmen und Sauerstoffzylindern, arbeitet an einem Flugzeug während eines Trainingsübungs, mit verschiedenen Objekten und Lichtern im Hintergrund.

Oberbürgermeister-Vertreter besteht harte Atemschutzprüfung der Esslinger Feuerwehr

Marcel Meier, ein Vertreter des Oberbürgermeisteramts, nahm kürzlich am jährlichen Atemschutz-Belastungstest der Esslinger Berufsfeuerwehr teil. Die Prüfung, die alle 60 Feuerwehrleute der Stadt jährlich bestehen müssen, stellt ihre Ausdauer und Kraft unter extremen Bedingungen auf die Probe.

Der Test verlangt von den Teilnehmern, drei anspruchsvolle Übungen in voller Schutzausrüstung – inklusive eines umluftunabhängigen Atemschutzgeräts (PA) mit einem Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm – zu absolvieren. Zunächst müssen sie 30 Meter auf einer Endlosleiter steigen, gefolgt von einem 200-Meter-Lauf auf einem steil eingestellten Laufband. Den Abschluss bildet zwei Minuten lang Radfahren bei einem Widerstand von 120 Watt. Meier empfand das Leitersteigen als die schwerste Disziplin, schaffte es jedoch, alle drei Übungen erfolgreich zu beenden.

Im Ernstfall tragen Feuerwehrleute oft zusätzliches Equipment wie Schläuche, Äxte oder Löscher, was bis zu 40 Kilogramm extra Gewicht bedeutet. Meier räumte ein, dass der Test zwar fordernd war, aber nicht mit den Anforderungen eines echten Einsatzes zu vergleichen sei. Trotz der Herausforderung zeigte er Interesse, den Test in Zukunft erneut zu versuchen.

Jeder der Esslinger Berufsfeuerwehrleute muss diese Prüfung einmal im Jahr bestehen, wobei bei einem Durchfallen ein zweiter Versuch erlaubt ist. Die Feuerwehr war 2021 besonders gefordert: Mit 970 Einsätzen verzeichnete sie einen Rekord – und das, obwohl es in der Region keine größeren Unwetter gab.

Der jährliche Test stellt sicher, dass die Esslinger Feuerwehrkräfte die körperliche Fitness für ihren anspruchsvollen Beruf aufrechterhalten. Meiers Teilnahme unterstreicht die Strenge der Prüfung, die nur einen Bruchteil der Belastungen im realen Einsatz widerspiegelt. Die Feuerwehr bereitet sich weiterhin auf extreme Situationen vor, wobei alle Mitarbeiter diese strengen Standards erfüllen müssen.