05 February 2026, 04:34

Oliver Pocher unterliegt im Rechtsstreit gegen Christian Düren um angebliches Privatvideo

Ein Mann in einem Anzug sitzt an einem Tisch mit einer Waage davor und sieht entschlossen aus, mit Papieren, auf denen Wörter und Zahlen stehen.

Klage gegen Christian Düren gescheitert - Oliver Pocher unterliegt im Rechtsstreit gegen Christian Düren um angebliches Privatvideo

Oliver Pocher hat einen viel beachteten Prozess gegen Christian Düren wegen eines angeblichen Privatvideos verloren. Das Landgericht Köln wies die Klage ab und urteilte, dass Pochers Vorwürfe nicht ausreichend belegt seien. Das Urteil markiert das Ende eines monatelangen Rechtsstreits, der im März 2025 begann.

Im Mittelpunkt des Streits stand Pochers Vorwurf, Düren habe gedroht, ein Video eines hitzigen Streits zwischen Pocher und seiner Ex-Frau Amira Aly zu verbreiten. Pocher beantragte eine einstweilige Verfügung, um eine mögliche Veröffentlichung zu verhindern – doch das Gericht sah seine Behauptungen als nicht bewiesen an. Während der Verhandlungen sagten Zeugen wie Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack aus, doch ihre Aussagen stützten Pochers Darstellung nicht.

Pochers Anwälte werteten das Urteil als Teilerfolg, da Düren einräumte, eine WhatsApp-Nachricht über das Video nur als Bluff gemeint zu haben. Zudem untersagte das Gericht Düren die Weitergabe der Aufnahme. Dürens Anwalt hingegen sprach von einer klaren Abfuhr für Pochers Versuch, Täter- und Opferrollen umzukehren. Man hoffe, dass Pocher nun von weiteren öffentlichen Anschuldigungen ablasse.

Medienberichte hatten Düren zunächst als Aggressor dargestellt, doch das Prozessende verschob die öffentliche Wahrnehmung. Mit dem endgültigen Urteil vom 4. Februar 2026 endete der Rechtsstreit zugunsten Dürens: Das Gericht lehnte Pochers Antrag auf eine einstweilige Verfügung wegen mangelnder Beweise ab.

Der Fall ist damit abgeschlossen – das Urteil bestätigt Dürens Position. Pochers Bemühungen, die Verbreitung des Videos zu unterbinden, scheiterten, und die Entscheidung verbietet Düren gleichzeitig, die Aufnahmen zu teilen. Das Urteil setzt einem Streit ein Ende, der in den vergangenen Monaten für erhebliche mediale Aufmerksamkeit gesorgt hatte.