Online-Betrug im Kreis Ludwigsburg: Zwei Opfer verlieren Geld an falsche Käufer
Angelo BriemerOnline-Betrug im Kreis Ludwigsburg: Zwei Opfer verlieren Geld an falsche Käufer
Zwei Menschen aus dem Raum Ludwigsburg auf Online-Betrug hereingefallen
Am 6. Januar 2026 wurden zwei Personen aus dem Kreis Ludwigsburg Opfer von Betrügern auf Online-Kleinanzeigenportalen. Eine 27-jährige Frau aus Herrenberg und ein 64-jähriger Mann aus Weil im Schönbuch verloren Geld, nachdem sie von angeblichen Käufern getäuscht worden waren. Beide erstatteten Anzeige bei der Polizei, nachdem sie unbefugte Abbuchungen von ihren Konten festgestellt hatten.
Die Betrugsmasche verlief in beiden Fällen ähnlich: Die Täter nahmen über das Kleinanzeigenportal Kontakt zu den Geschädigten auf und gaben sich als interessierte Käufer aus. Anschließend forderten sie Kreditkarten- oder Bankdaten an – angeblich, um eine direkte Zahlung über die Plattform abzuwickeln.
Die 27-Jährige wurde dazu gebracht, eine "Testüberweisung" unter Verwendung ihrer TAN-Nummer durchzuführen. Dadurch konnten die Betrüger eine vierstellige Summe von ihrem Konto abbuchen. Der 64-Jährige hingegen autorisierte eine dreistellige Überweisung in dem Glauben, damit lediglich den Erhalt der Zahlung für seinen verkauften Artikel zu bestätigen. Beide Opfer bemerkten den Schwindel erst, als das Geld bereits abgebucht war, und informierten umgehend die Ludwigsburger Polizei.
Laut den Berichten aus dem Jahr 2026 handelt es sich dabei um einen wachsenden Trend: Immer häufiger nutzen Betrüger beliebte Online-Kleinanzeigenplattformen aus, auf denen private Käufer und Verkäufer direkt in Kontakt treten.
Die Fälle werden derzeit von der Kriminalpolizei Ludwigsburg untersucht. Die Behörden gaben den Namen der Person, die zunächst Verdacht schöpfte, nicht preis. Nutzer von Online-Kleinanzeigen werden dringend dazu aufgefordert, bei der Weitergabe finanzieller Daten an unbekannte Käufer oder Verkäufer besonders vorsichtig zu sein.