16 February 2026, 06:29

Polizei Heilbronn zieht zwei Hochleistungs-Mercedes nach Raserei ein – zwei Festnahmen

Ein Rennwagen fährt auf einer Rennstrecke mit einem Polizeiwagen im Hintergrund, umgeben von Grünflächen und Absperrungen, mit Text am unteren Bildrand.

Polizei Heilbronn zieht zwei Hochleistungs-Mercedes nach Raserei ein – zwei Festnahmen

Polizei Heilbronn beschlagnahmt zwei Hochleistungs-Mercedes nach wiederholten Verkehrsverstößen

Bei einer Aktion am 13. Februar 2026 hat die Polizei Heilbronn zwei leistungsstarke Mercedes-Benz-Fahrzeuge sichergestellt. Die Operation führte zudem zu zwei vorläufigen Festnahmen und leichten Verletzungen bei zwei Beamten. Die Ermittlungen dauern laut Behörden weiterhin an.

Ziel des Einsatzes war ein 28-jähriger Fahrer, dessen Familie bereits durch rücksichtsloses Fahrverhalten in Erscheinung getreten war. Beschlagnahmt wurden ein grauer Mercedes-AMG CLS 53 4MATIC sowie ein grüner Mercedes-Benz GLE 400 D 4MATIC. Beide Fahrzeuge standen in Verbindung mit mehreren Verkehrsverstößen in den vergangenen Monaten.

Derselbe Halter hatte bereits im Oktober 2022 einen Mercedes-Benz CLS 500 4MATIC dauerhaft verloren, nachdem dieser eingezogen worden war. Zudem war der Fahrer im Dezember 2025 in einen weiteren gefährlichen Vorfall verwickelt, bei dem er durch Rasen, aggressives Drängeln und illegales Überholen auffiel.

Während der jüngsten Aktion leisteten zwei Männer aus der Familie Widerstand bei der Festnahme, wobei zwei Polizisten leicht verletzt wurden. Die beiden Verdächtigen wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Beschlagnahmung der Fahrzeuge bleibt vorerst für mindestens vier Wochen bestehen.

Polizeipräsident Frank Spitzmüller betonte erneut die Null-Toleranz-Politik der Behörde gegenüber Wiederholungstätern, die Verkehrsregeln missachten. Gleichzeitig hat die Polizei ihren Bürgerdialog ausgebaut und einen WhatsApp-Service für Anwohner eingeführt.

Die beiden beschlagnahmten Fahrzeuge bleiben vorerst für vier Wochen sichergestellt, während die Ermittlungen andauern. Die Beamten warnten, dass weitere Maßnahmen folgen könnten, sollten zusätzliche Verstöße nachgewiesen werden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gefährliches Fahrverhalten in der Region konsequent zu bekämpfen.