22 January 2026, 02:25

Richard Vogel: Vom Bauernhof zur Weltspitze des Springsports

Ein Plakat, das ein Pferderennen in Deutschland ankündigt, zeigt zwei Reiter im Vordergrund mit Bäumen im Hintergrund und Text mit Renninformationen.

Richard Vogel: Vom Bauernhof zur Weltspitze des Springsports

Richard Vogel, ein aufstrebender Stern im Springsport, hat sich von lokalen Wettbewerben bis zum internationalen Erfolg hochgearbeitet. Geboren am 24. März 1997 in einer kleinen Stadt bei Stuttgart, begann sein Weg auf dem Bauernhof seines Großvaters. Heute zählt er zu den besten Reitern und genießt einen wachsenden Ruf für sein Können und seine Entschlossenheit.

Erstmals saß Vogel als Kind auf dem Pferd – auf dem Hof seines mütterlichen Großvaters. Anfangs waren die Turniere nur ein Vergnügen, doch bald wurde daraus ernsthafter Ehrgeiz. Mit 17 Jahren schloss er sich dem Gestüt der Familie Herbert an, wo er junge Pferde ausbildete und sein Fachwissen verfeinerte.

Sein Karriere durchbrach einen entscheidenden Meilenstein unter der Anleitung von Ludger Beerbaum in Riesenbeck. Beerbaums Mentorschaft brachte ihm wertvolle Erfahrungen und verfeinerte seine Technik. Später trat er der Young Riders Academy bei, um seine Fähigkeiten weiter zu schärfen. Vogels Reitstil vereint amerikanische und schwedische Einflüsse – leicht, schnell und fließend. Seine Partnerschaft mit United Touch S, einem braunen Westfalen-Hengst, begann, als das Pferd für Sophie Hinners nicht passte. Gemeinsam schrieben sie Geschichte, als sie 2023 beim ersten Anlauf den Rolex Grand Prix in Genf gewannen.

Neben dem Sport gründete Vogel zusammen mit Sophie Hinners und David Will in Dagobertshausen ein Unternehmen für Sportpferde und Verkauf. Das Projekt spiegelt seinen Ehrgeiz wider – sowohl im als auch außerhalb des Parcours. Sein nächstes Ziel könnten die FEI-Weltmeisterschaften 2026 sein, die vom 11. bis 23. August in Aachen stattfinden.

Vogels Weg vom kleinen Bauernhof bis in die Weltspitze des Springsports zeigt seine Hingabe. Sein Sieg in Genf und seine wachsenden unternehmerischen Aktivitäten machen ihn zu einem Reiter, den man im Auge behalten sollte. Mit den Weltmeisterschaften 2026 am Horizont gewinnt seine Karriere weiter an Fahrt.