17 March 2026, 14:12

Robin Mesarosch will SPD Baden-Württemberg nach Wahldebakel neu aufstellen

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Textüberlagerung.

SPD-Politiker Mesarosch wird nach Eklat Landeschef - Robin Mesarosch will SPD Baden-Württemberg nach Wahldebakel neu aufstellen

Robin Mesarosch, ehemaliger Bundestagsabgeordneter, hat seine Kandidatur für den Vorsitz der SPD Baden-Württemberg bekannt gegeben. Seine Bewerbung erfolgt nach einer schweren Niederlage der Partei bei der jüngsten Landtagswahl, bei der sie nur 5,5 Prozent der Stimmen holte. Mesarosch, der für seine offene Kritik an der Parteistrategie bekannt ist, gab seine Pläne in einem Instagram-Video bekannt.

Mesarosch saß von 2021 bis 2025 als SPD-Abgeordneter im Bundestag. Derzeit bekleidet er das Amt des SPD-Kreisvorsitzenden in Sigmaringen. Seine politische Laufbahn vor dem Einzug ins Parlament ist weitgehend undokumentiert, doch in letzter Zeit hat er an öffentlicher Präsenz gewonnen.

Bekanntheit erlangte er durch einen viral gegangenen Monolog, in dem er die Wahlkampftaktik der Partei und den scheidenden Landesgeschäftsführer Sascha Binder scharf kritisierte. Seine Forderungen nach Reformen umfassen eine klarere inhaltliche Ausrichtung, mehr Einfluss für die Basis und eine bessere interne Kommunikation.

In den sozialen Medien verfügt Mesarosch über 121.000 Follower – deutlich mehr als die SPD-Doppelspitze Lars Klingbeil und Bärbel Bas zusammen, die auf rund 70.000 kommen. Seine digitale Präsenz ist zu einem zentralen Element seines Wahlkampfs geworden, mit dem er für einen moderneren und bürgernäheren Kurs der Partei wirbt.

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Mesarosch ist der erste Bewerber, der nach dem enttäuschenden Wahlergebnis den SPD-Landesvorsitz anstrebt. Sein Wahlkampf konzentriert sich auf eine Neuausrichtung der Partei und den Wiederaufbau ihres Images. Das Ergebnis dieses Führungsstreits könnte die Zukunft der SPD in Baden-Württemberg maßgeblich prägen.

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