SAP übernimmt Dremio: Wie die Data-Lakehouse-Plattform die Business Data Cloud revolutioniert
Dietlind Grein GrothSAP übernimmt Dremio: Wie die Data-Lakehouse-Plattform die Business Data Cloud revolutioniert
SAP übernimmt Dremio: Open-Data-Lakehouse-Plattform soll Business Data Cloud stärken
SAP hat Pläne bekannt gegeben, Dremio zu übernehmen, eine führende Plattform für offene Data-Lakehouse-Lösungen. Mit dem Deal will der Softwarekonzern seine Business Data Cloud ausbauen, um SAP- und Nicht-SAP-Daten effizienter zu integrieren. Beide Unternehmen rechnen damit, dass die Transaktion Ende 2026 abgeschlossen wird – vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen und der üblichen Abschlussbedingungen.
SAP, seit über 50 Jahren weltweit führend in Unternehmenssoftware und künstlicher Intelligenz für Geschäftsanwendungen, wird Dremios Technologie nutzen, um seine Datenkompetenzen zu erweitern. Die Plattform des Unternehmens spezialisiert sich auf Echtzeit-Analysen und KI-Workloads und arbeitet systemübergreifend ohne Leistungsengpässe. Ihr Lakehouse-Design basiert auf dem offenen Standard Apache Iceberg, skaliert automatisch mit der Nachfrage und senkt so die Kosten für die Verarbeitung großer Datenmengen.
Durch die Übernahme wird die SAP Business Data Cloud zu einem unternehmensweiten Lakehouse auf Apache-Iceberg-Basis transformiert. Diese Umstellung ermöglicht die Zusammenführung von SAP- und Fremddaten auf einer gemeinsamen, offenen Grundlage. Zudem plant SAP die Einführung eines universellen Datenkatalogs, der auf Apache Polaris und der Iceberg-REST-Catalog-API aufsetzt und in die Business Data Cloud integriert wird.
Dremios Plattform, als „Agentic Lakehouse“ bezeichnet, ist speziell für KI-Agenten optimiert und selbst durch KI angetrieben. Die Integration wird SAP HANA Cloud ergänzen und so einen tieferen geschäftlichen Kontext für KI-Anwendungen bieten. Gemeinsam bilden beide Systeme eine flexiblere und leistungsfähigere Dateninfrastruktur für Unternehmensunden.
Die Übernahme erweitert SAPs Fähigkeit, einheitliche Datenlösungen für Analysen und KI bereitzustellen. Nach dem Abschluss der Transaktion sollen Unternehmen Daten über verschiedene Systeme hinweg effizienter abrufen und verarbeiten können. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Prüfung; der Abschluss ist für das dritte Quartal 2026 geplant.






