SC Freiburg ohne Irié: Das schwere Duell gegen den FC Bayern München steht bevor
Sylke SchmiedtNach Malaria-Infektion: Positive Anzeichen für Freiburgs Irié - SC Freiburg ohne Irié: Das schwere Duell gegen den FC Bayern München steht bevor
SC Freiburg empfängt den FC Bayern München am Samstag ohne Stürmer Cyriaque Irié. Der 23-Jährige erholt sich noch von einer Malaria-Erkrankung, die er sich während eines Länderspieleinsatzes zugezogen hatte. Sein Ausfall erschwert die ohnehin schon schwierige Aufgabe für eine Mannschaft, die sich auf ein hartes Duell vorbereitet.
Irié war im vergangenen Sommer von ESTAC Troyes nach Freiburg gewechselt, kam in der Bundesliga bisher jedoch nur einmal zum Einsatz. Da seine Genesung noch andauert, wird er das Spiel in der Allianz Arena verpassen – Freiburg ist damit das elfte Team, das Bayern in dieser Saison herausfordert.
Der Stürmer erkrankte während einer Reise mit der Nationalmannschaft und trainiert seit Mitte Oktober individuell. Zwar zeigt er Fortschritte, doch der Verein hat ihn für das Wochenende offiziell aus dem Kader gestrichen. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass weitere Freiburg-Spieler von Malaria betroffen sind. Für Trainer Julian Schuster bedeutet dies jedoch nur begrenzte Optionen im Angriff.
Cheftrainer Schuster räumt ein, dass die Partie gegen Bayern eine enorme Herausforderung darstellt. Er lobt die offensiven Spieler der Münchner für ihre defensive Arbeit und rechnet damit, dass seine Mannschaft über lange Phasen unter Druck geraten wird. Dennoch will Freiburg jede Lücke in der Abwehr des Gegners nutzen. Schuster blickt zudem bereits auf die bevorstehende Länderspielpause, in der er mit der Mannschaft ungestört an taktischen Feinheiten arbeiten kann.
Die Aufgabe für Freiburg ist klar: Die unerbittlichen Angriffe der Bayern abwehren und kompakt bleiben. Die Gäste werden auf schnelle Umschaltspiele und disziplinierte Defensivarbeit setzen, um den Tabellenführer zu ärgern. Ohne Irié könnte Schuster seine Offensive umstellen müssen, doch der Fokus liegt auf dem kollektiven Einsatz statt auf individueller Klasse.
Das Spiel wird Freiburgs Widerstandskraft gegen eine der stärksten Mannschaften Europas auf die Probe stellen. Iriés Fehlen hinterlässt eine Lücke, doch Schusters Betonung von Teamgeist und taktischer Disziplin könnte einen Weg nach vorne weisen. Nach der Partie bietet die anstehende Länderspielpause der Mannschaft die Möglichkeit, sich zu erholen und auf die nächste Phase der Saison vorzubereiten.