SC Freiburgs späte Pleite gegen Stuttgart – jetzt droht die Krise gegen Werder Bremen
Hiltraud Hamann"Wahnsinn": Freiburg ringt mit späten Rückschlägen - SC Freiburgs späte Pleite gegen Stuttgart – jetzt droht die Krise gegen Werder Bremen
SC Freiburg kassiert nächste späte Niederlage – 0:1 gegen den VfB Stuttgart in der 90. Minute
Zum zweiten Mal in Folge muss der SC Freiburg eine bitteren Niederlage in den Schlussminuten hinnehmen: Nach dem 0:1 gegen den VfB Stuttgart – durch ein Tor von Ermedin Demirović in der Nachspielzeit – folgt diese Pleite auf das ähnliche 0:1 im Europa League gegen OSC Lille. Nun richtet sich der Blick auf das nächste Spiel gegen Werder Bremen, das seit zehn Partien ohne Sieg ist und zudem ohne festen Cheftrainer antreten wird.
Demirovićs spätes Tor besiegelte Freiburgs Schicksal, während Trainer Julian Schuster in dieser Partie ungewöhnlich emotional reagierte: Für seine Proteste sah er die Gelbe Karte. Nach dem Spiel räumte er ein, mit seinem Verhalten über das Ziel hinausgeschossen zu sein, und entschuldigte sich später bei Stuttgarts Coach Sebastian Hoeneß.
Aktuell belegt Freiburg mit 23 Punkten aus 17 Spielen den achten Platz in der Bundesliga – acht Zähler hinter dem sechstplatzierten Bayer Leverkusen, das zudem ein Spiel weniger bestritten hat. Dennoch liegt das Team vor dem 1. FC Union Berlin (Neunter) und bleibt damit in der oberen Tabellenhälfte, wenn auch mit deutlichem Abstand zu Tabellenführer FC Bayern München.
Stürmer Igor Matanović warnte trotz Bremer Schwächephase vor Unterschätzung: "Auch wenn sie seit zehn Spielen ohne Sieg sind, werden wir nicht überrascht sein, falls sie unter einem neuen Trainer plötzlich besser auftreten." Freiburg müsse wachsam bleiben.
Die nächste Aufgabe führt die Breisgauer gegen das krisegeplagte Werder Bremen, das dringend den ersten Sieg seit zehn Spielen sucht. Nach zwei schmerzhaften späten Niederlagen will Freiburg zurückschlagen und die Position in der Tabellenhälfte festigen. Ein starkes Ergebnis könnte die ohnehin schon dünnen europäischen Hoffnungen vor dem Saisonhalbzeitpunkt am Leben halten.