27 January 2026, 12:24

Schießerei mit Gasdruckpistole eskaliert am Bahnhof Marbach am Neckar

Eine Zeichnung von einer Gruppe von Menschen, die um einen Tisch sitzen, mit Büchern und Gegenständen, und Text unten, der 'brutaler Angriff - vorläufig festgenommen' liest.

19-Jähriger schießt auf drei Männer mit Luftpistole - Schießerei mit Gasdruckpistole eskaliert am Bahnhof Marbach am Neckar

Späte Auseinandersetzung am Bahnhof Marbach am Neckar führt zu Polizeifahndung

Nach einem nächtlichen Zwischenfall am Bahnhof Marbach am Neckar kam es zu einer großangelegten Polizeisuche, nachdem ein 19-Jähriger mutmaßlich mit einer Gasdruckpistole auf drei junge Männer geschossen haben soll. Der Vorfall begann mit Online-Drohungen und eskalierte nach Mitternacht in eine körperliche Auseinandersetzung.

Der Streit hatte seinen Ursprung in Beleidigungen und Bedrohungen, die der 19-Jährige laut Angaben gegenüber einem 25-Jährigen im Internet geäußert haben soll. Beide vereinbarten später ein Treffen am Bahnhof Marbach am Neckar.

Als sie dort eintrafen, soll der Beschuldigte eine Gasdruckpistole gezogen und mehrfach auf den 25-Jährigen sowie zwei weitere Männer abgefeuert haben. Eines der Opfer, ein 24-Jähriger, erlitt leichte Verletzungen, nachdem er bei der Flucht gestolpert war. Die Polizei leitete eine großangelegte Suche mit mehreren Einsatzkräften und einem Hubschrauber ein. Beamte nahmen den Verdächtigen später in einer nahegelegenen Grünanlage fest – unterstützt von einem Polizeihund, der bei der Festnahme leichte Verletzungen verursachte. Am Tatort sicherten die Ermittler die Gasdruckpistole sowie ein leeres Metallkugelmagazin als Beweismittel.

Der 19-Jährige wurde nach der vorläufigen Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt, bleibt jedoch unter dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an, und dem Beschuldigten drohen mögliche Anklagen. Die Behörden werten weiterhin die Beweise aus, darunter die beschlagnahmte Waffe und das Magazin. Der verletzte 24-Jährige musste aufgrund seiner leichten Verletzungen nicht stationär behandelt werden.