Silvester im TV: Pannenreigen bei ARD und ZDF statt Feuerwerk der Unterhaltung
Dietlind Grein GrothSilvester im TV: Pannenreigen bei ARD und ZDF statt Feuerwerk der Unterhaltung
Silvesterfeiern im deutschen Fernsehen: Pannen und peinliche Live-Momente
Die Silvesterübertragungen im deutschen Fernsehprogramm wurden in diesem Jahr von einer Reihe technischer Probleme und peinlicher Live-Pannen überschattet. Sowohl ARD als auch ZDF hatten mit ihren Live-Sendungen zu kämpfen – statt unterhaltsamer Unterhaltung gab es für die Zuschauer eher ungewollte komische Momente. Die Probleme reichten von falsch abgespielten Liedern bis hin zu technischen Defekten während der Auftritte.
Die Schwierigkeiten begannen bei der ZDF-Sendung Willkommen 2026, die erstmals aus Hamburg übertragen wurde. Die Live-Schaltung zum Miniatur Wunderland und zum Schauspieler Marc Barthel auf dem Schiff Rickmer Rickmers brach plötzlich wegen technischer Probleme ab. Eine Ursache oder ein Verantwortlicher wurden nicht genannt.
Moderatorin Andrea Kiewel machte einfach weiter, als wäre nichts passiert, und ignorierte die Störung. Später versuchte Moderator Johannes B. Kerner, den Shanty-Chor De Tampentrekker anzukündigen – doch statt des geplanten Liedes Die immer lacht ertönte versehentlich Scheißmelodie. Als er es erneut probierte, begann dasselbe falsche Lied ein zweites Mal. Nach Anweisungen über seinen Ohrhörer brach Kerner den Versuch ab und kündigte stattdessen Kerstin Otts Auftritt an. Die 43-jährige Sängerin betrat daraufhin die Bühne in Hamburgs HafenCity und präsentierte Scheißmelodie sowie andere Titel auf einer schwimmenden Plattform.
Auch bei der ARD gab es in der Sendung Silvester-Schlager-Boom eine Panne: Stefan Mross, 50, verhedderte sich während eines Live-Auftritts mit seiner Gitarre und unterbrach so kurzzeitig die Show.
Die technischen Patzer trübten den eigentlich reibungslosen Countdown ins Jahr 2026. Beim ZDF-Debüt in Hamburg kam es zu ungewollten Pausen und falschen Toneinspielungen, während die ARD mit einem Equipment-Problem eines Künstlers zu kämpfen hatte. Beide Sender setzten ihre Programme trotz der unvorhergesehenen Unterbrechungen fort.