Söder attackiert die Linke und warnt vor wachsendem Linksextremismus in Deutschland
Sylke SchmiedtSöder attackiert die Linke und warnt vor wachsendem Linksextremismus in Deutschland
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat seine Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit der Linken erneut bekräftigt. In einer scharfen Rede warf er der Partei, die von Heidi Reichinnek geführt wird, vor, extremistische Ansichten zu vertreten, und warnte vor ihrem wachsenden Einfluss. Seine Äußerungen bezogen sich auch auf jüngste Angriffe auf die Infrastruktur und jüdische Gemeinden, die er mit linksextremistischem Aktivismus in Verbindung brachte.
Söder begann mit der Verurteilung dessen, was er als eine "Renaissance des Linksextremismus" im ganzen Land bezeichnete. Er verwies auf die jüngste Sabotage des Berliner Stromnetzes und deutete an, dass linksextreme Gruppen dafür verantwortlich seien. Der CSU-Vorsitzende forderte "keine Gnade" für solche Täter und bestand darauf, dass sie dieselben rechtlichen Konsequenzen tragen müssten wie andere Gewaltverbrecher.
Anschließend richtete er seine Kritik gegen die Führung der Linken und bezeichnete Heidi Reichinnek, eine Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion, als "heuchlerische Barrikadenpredigerin". Seine Äußerungen galten auch Intellektuellen, die zu Beginn des Ukraine-Kriegs angeblich nach nur zwei Wochen Kampfhandlungen Kyjiw zur Kapitulation aufgefordert hätten. Diese Personen, so Söder, verkörperten eine "hämisch grinsende Kulturelite", die von der Realität abgekoppelt sei.
Söders Haltung ist nicht neu. Seit fünf Jahren lehnt seine Partei, die Cdu, jede formelle Zusammenarbeit mit der Linken in Bayern ab – sei es in Form von Koalitionen oder politischen Absprachen. Er unterstrich diese Position mit den Worten: "Deutschland darf nie wieder vom Sozialismus regiert werden" und signalisierte damit eine fortgesetzte harte Linie gegen die Ideologie der Partei.
Die Äußerungen des Ministerpräsidenten unterstreichen die anhaltende politische Spaltung in Deutschland. Seine Warnungen verbinden die Sorgen vor Extremismus, Angriffen auf die Infrastruktur und steigendem Antisemitismus – allesamt Phänomene, die er teilweise linksextremen Strömungen zuschreibt. Die Weigerung der Cdu, mit der Linken zusammenzuarbeiten, bleibt unter Söders Führung unerschütterlich, ohne Anzeichen für einen Kurswechsel.