12 March 2026, 18:14

SparkassenVersicherung meldet Rekordgewinn trotz Klimarisiken und Inflation

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die die 2020 Milliarden-Dollar-Wetter- und Klimaschäden zeigt, unterteilt in Abschnitte nach Jahr und Schadensart, mit Logos oben rechts und fetter Schrift, hauptsächlich in Blau- und Grüntönen mit Gelb- und Rotakzenten.

Sparkassen-Versicherer zahlen weniger für Wetterschäden - SparkassenVersicherung meldet Rekordgewinn trotz Klimarisiken und Inflation

Die SparkassenVersicherung (SV) hat für das Jahr 2025 starke Finanzzahlen vorgelegt: Der Nettogewinn stieg um 42 Prozent auf 147 Millionen Euro. Gleichzeitig verzeichnete der Versicherer einen deutlichen Rückgang der Sturmschäden, was zu einer Verringerung der Gesamtauszahlungen um 10 Prozent im Vergleich zu 2024 führte. Trotz anhaltender Herausforderungen durch Wasserschäden und Inflation verbesserte sich die Unternehmensperformance spürbar.

Die Schadenszahlungen der SV beliefen sich 2025 auf knapp 1,6 Milliarden Euro – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend dafür war vor allem der starke Rückgang der Sturmschäden, die 2025 mit 87,4 Millionen Euro zu Buche schlugen – deutlich weniger als die 397 Millionen Euro im Jahr 2024. Die Kernregionen des Unternehmens blieben von schweren Stürmen, Überschwemmungen und Hagel verschont, sodass 2025 ein ungewöhnlich ruhiges Jahr in Sachen wetterbedingter Schäden war.

2024 war noch das viertteuerste Jahr der SV-Geschichte in puncto Sturmschäden gewesen, mit flächendeckenden Zerstörungen an Gebäuden und Fahrzeugen. 2025 brachte jedoch Entlastung, auch wenn steigende Wasserschadensfälle und höhere Reparaturkosten durch die Inflation einen Teil der Einsparungen wieder auffraßen.

Die Prämieneinnahmen des Versicherers stiegen 2025 um 7,2 Prozent auf rund 4,0 Milliarden Euro. Treiber dieses Wachstums waren vor allem die Lebensversicherung sowie andere Sparten. Ende 2025 beschäftigte die SV über 5.400 Mitarbeiter und blieb mit ihrem Hauptsitz in Stuttgart verankert, wo sie 2004 durch den Zusammenschluss regionaler Versicherer gegründet worden war.

Vorstandsvorsitzender Andreas Jahn betonte, dass 2025 zwar ein gutes Jahr gewesen sei, der Klimawandel und Extremwetterereignisse die wetterbedingten Schäden künftig jedoch voraussichtlich wieder in die Höhe treiben würden.

Die Finanzzahlen der SV für 2025 spiegeln eine Kombination aus günstigeren Wetterbedingungen und stabilem Geschäftswachstum wider. Der Rückgang der Sturmschäden trieb die Gewinne nach oben, während Inflation und Wasserschäden weiterhin Herausforderungen darstellten. Das Unternehmen rechnet damit, dass Klimarisiken auch künftig ein zentraler Faktor für die Performance bleiben werden.

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