14 January 2026, 21:39

SSV Ulm kämpft mit Neuzugängen gegen den Abstieg aus der 3. Liga

Ein junger Mann in einem grünen Hemd steht auf einem Fußballfeld und verschränkt die Arme, während er lächelt, mit einem unscharfen Hintergrund.

SSV Ulm kämpft mit Neuzugängen gegen den Abstieg aus der 3. Liga

SSV Ulm kämpft um den Klassenerhalt in der 3. Liga

Nach einer enttäuschenden Hinrunde steht der SSV Ulm im Abstiegskampf der 3. Liga. Aktuell belegt der Verein mit sechs Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz den 18. Tabellenrang. Angesichts der drohenden Rückkehr in die Regionalliga hat Trainer Pavel Dotchev seine Mannschaft gewarnt: Im neuen Jahr müsse die Leistung deutlich steigen.

Um die Überlebenschancen zu erhöhen, hat Ulm bereits vier Neuzugänge verpflichtet, darunter zwei Spieler mit jüngster Erfahrung in der 2. Bundesliga. Doch weitere Transfers könnten im laufenden Januar-Transferfenster noch folgen.

Die sportliche Krise des Clubs hat zu reger Aktivität auf dem Transfermarkt geführt. Mit Niko Vukancic und Streli Mamba – letzterer bringt wertvolle Bundesliga-Erfahrung mit – wurden zwei ablösefreie Profis verpflichtet. Zwei weitere Neuverpflichtungen spielten noch in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga und sollen die dringend benötigte Qualität ins Team bringen.

Unterdessen steht der Wechsel von Mittelfeldspieler Max Brandt zu Rot-Weiss Essen bevor, was eine Lücke im Ulm-Kader hinterlässt. Gerüchten zufolge hat der Club bereits Ersatz im Visier, darunter Lino Tempelmann von SC Freiburg II und Marvin Stefaniik, Stürmer von Hansa Rostock. Bisher wurden jedoch noch keine Verträge unterzeichnet.

Cheftrainer Pavel Dotchev hat klar gemacht: Der Klassenerhalt hat oberste Priorität. Seine eigene Vertragsverlängerung hängt davon ab, Ulm in der 3. Liga zu halten. Von seiner Mannschaft fordert er in der Rückrunde Leistungen wie ein Spitzen-Team. Die intensive Transferpolitik unterstreicht die Dringlichkeit der Situation – weitere Verstärkungen sind bis zum Ende der Wechselperiode denkbar.

Sollte es Ulm nicht gelingen, die Abstiegszone zu verlassen, droht im nächsten Jahr der Gang in die Regionalliga. Die Januar-Neuzugänge sollen genau das verhindern, doch die Zeit wird knapp, um die Wende noch zu schaffen.

Mit neuen Spielern und möglichen Verstärkungen im Mittelfeld und Sturm setzt Ulm alles daran, den Abstieg abzuwenden. Doch mit sechs Punkten Rückstand auf den rettenden Ufer bleibt die Lage prekär. Ob der Verein in der 3. Liga bleibt, hängt nun davon ab, wie schnell sich die Neuzugänge einleben – und ob bis zum Transferende noch weitere Verstärkungen folgen.