06 January 2026, 20:40

St. Ingberts Literaturforum 2025 begeistert mit Büchern und lebendigen Lesungen

Ein aufgeschlagenes Buch mit Schrift darauf.

St. Ingberts Literaturforum 2025 begeistert mit Büchern und lebendigen Lesungen

Das St. Ingberter Literaturforum zog 2025 Scharen von Bücherfans in seinen Bann – mit einem dichten Programm aus Lesungen, Aufführungen und Diskussionen. Von zweisprachigen Theateradaptionen bis hin zu Vorabpräsentationen von Bestseller-Romanen brachte die Reihe Bücher in den Bibliotheken, Kulturstätten und Restaurants der Stadt zum Leben.

Das Jahr startete mit einer zweisprachigen Inszenierung von Heinrich Manns „Der Untertan“, dargeboten von den Schauspielern Birgit Giokas und Alphonse Walter. Die Veranstaltung gab den Ton für eine vielseitige Saison an, die klassische und zeitgenössische Werke vereinte.

Ein Höhepunkt war die Hommage zum Rilke-Jahr im Kulturhaus Annastraße, wo „Die Freiheit des Panthers“ als dramatische Lesung präsentiert wurde. Gleichzeitig empfing das Restaurant Jérôme die Bestsellerautorin Marie Lacrosse zur exklusiven Vorpremiere ihres neuen Romans „Montmartre: Licht und Schatten“.

Weitere Glanzpunkte waren Nicole Wellemins Lesung aus „Das Echo der Moore“ in der Bibliothek sowie Evelyne Severings Diskussion über „Psychoanalyse und andere Geschichten“ in der Buchhandlung Klein. Beim „Nacht der Bibliotheken“ sorgte das pfälzische Duo „Die Leseköpfe“ mit einer temperamentvollen Mischung aus Kabarett, Comedy und literarischen Kuriositäten für Begeisterung.

Der Journalist Christoph Pauly stellte später „Die Launen der Götter“ vor und löste damit Debatten über die Herausforderungen der Demokratie aus. Trotz des lebendigen Programms innehalten musste das Forum, um zweier verstorbener Persönlichkeiten zu gedenken: der Schauspielerin Ursula Ochs-Steinfeld und der Germanistin Gabriele Oberhauser.

Nach einer Winterpause wird die Reihe mit weiteren Autor:innenlesungen und Buchpremieren fortgesetzt.

Das Literaturforum 2025 brachte Schriftsteller:innen, Künstler:innen und Publikum in St. Ingberts Kulturorten zusammen. Mit Veranstaltungen von klassischer Literatur bis zu aktuellen Debatten festigte das Programm den Ruf der Stadt als lebendigen Ort der literarischen Begegnung. Die Veranstalter:innen haben weitere Termine nach der Winterpause bestätigt.