Staatliche Münzen geben neue Wilhelma-Medaille heraus
Neue Gedenkmedaille für den Wilhelma Zoologisch-Botanischen Garten vorgestellt
Die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg haben eine neue Gedenkmedaille zu Ehren des Wilhelma Zoologisch-Botanischen Gartens präsentiert. Die auf 500 Exemplare limitierte Ausgabe würdigt eine der bekanntesten kombinierten zoologisch-botanischen Anlagen Europas, in der Tausende Tiere und Pflanzen ein Zuhause finden. Bei einer Feier in Stuttgart wurde die Medaille offiziell enthüllt – die Erlöse fließen in ein Klimaschutzprojekt in Burundi.
Die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, mit rund 80 Mitarbeitenden der größte Münzbetrieb Deutschlands, fertigten die Medaille in einer ersten Auflage von 500 Stück. Die Vorderseite zeigt ein Koala, während die Rückseite das Logo Wilhelmas trägt. Das Design spiegelt die enorme Artenvielfalt des Gartens wider, der etwa 11.000 Tiere aus fast 1.200 Arten sowie über 8.500 Pflanzenarten beherbergt.
Finanzstaatssekretärin Gisela Splett, der Direktor der Staatlichen Münzen, Thomas Bader, und Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin präsentierten die Medaille im Stuttgarter Münzwerk. Ab dem 6. Dezember wird sie auf der Buchmesse „Winterlesezauber“ in Fellbach ausgestellt. Erhältlich ist die Medaille ab sofort im Online-Shop der Staatlichen Münzen für 95 Euro – inklusive eines samtenen Etuis. Ein Teil der Einnahmen kommt dem Projekt „Klimaschutz und Anpassung durch Kaffee-Agroforstwirtschaft für Kleinbäuer:innen in Burundi (Kli2Ka) 2025–2026“ zugute. Wilhelma, das jährlich fast zwei Millionen Besucher:innen anzieht, verbindet auf diese Weise Artenschutz mit gesellschaftlichem Engagement.
Die Veröffentlichung der Medaille unterstreicht Wilhelmas weltweiten Ruf als führender Zoo und botanischer Garten. Die Käuferschaft leistet damit einen direkten Beitrag zum Klimaschutz in Burundi. Die auf 500 Stück limitierte Auflage ist ab sofort erhältlich, ihre erste öffentliche Präsentation findet auf der anstehenden Buchmesse in Fellbach statt.