Steinmeier verbindet Justizgeschichte und Politik in Baden-Württemberg
Dietlind Grein GrothBundespräsident Steinmeier im Südwesten - Steinmeier verbindet Justizgeschichte und Politik in Baden-Württemberg
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht heute Baden-Württemberg im Rahmen zweier offizieller Termine. Sein erster Halt führt ihn nach Karlsruhe, wo er an einer Festveranstaltung im Badischen Staatstheater teilnehmen wird. Später reist er nach Heidelberg, um gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte zu erkunden.
Der Tag beginnt in Karlsruhe, wo Steinmeier an die 75-jährige Geschichte des Bundesgerichtshofs und der Bundesanwaltschaft erinnert. Bei der Feierstunde hält der Bundespräsident selbst eine Ansprache; zudem wird ein Videogruß von Ministerpräsident Winfried Kretschmann gezeigt. Auch Reden der BGH-Präsidentin Bettina Limperg und des Generalbundesanwalts Jens Rommel stehen auf dem Programm.
Am Nachmittag begeben sich Steinmeier und Büdenbender nach Heidelberg, dem Geburtsort des ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert. Dort besichtigen sie Eberts historisches Wohnhaus und die Dauerausstellung im Friedrich-Ebert-Haus. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung beider Einrichtungen – die eine würdigt die langjährige Rolle der Justiz, die andere ehrt eine Schlüsselfigur der deutschen Politikgeschichte.
Steinmeiers Tagesplan verbindet juristische Erinnerungskultur mit historischer Reflexion. Die Veranstaltungen in Karlsruhe und Heidelberg betonen das anhaltende Erbe der deutschen Rechts- und Staatsordnung. Seine Auftritte bilden den Abschluss eines Tages voller öffentlicher Begegnungen in der Region.