13 April 2026, 08:13

Stuttgarter KI-Start-up Sereact sichert sich 25 Millionen Euro für Robotik-Revolution

Eine Gruppe automatisierter Roboter, die auf einem Förderband in einem Lager arbeiten und Kartons handhaben, mit Fahrzeugen, die auf dem Boden sichtbar sind.

Stuttgarter KI-Start-up Sereact sichert sich 25 Millionen Euro für Robotik-Revolution

Sereact, ein Stuttgarter KI-Robotik-Start-up, sammelt 25 Millionen Euro in Series-A-Finanzierungsrunde ein

Das in Stuttgart ansässige KI-Robotik-Unternehmen Sereact hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 25 Millionen Euro eingesammelt. Die Investition wurde von der Risikokapitalgesellschaft Creandum angeführt, mit Beteiligung von Point Nine, Air Street Capital sowie prominenten Business Angels. Die Technologie des Unternehmens ermöglicht es Robotern, unvorbereitete Aufgaben in Echtzeit auszuführen und reduziert so den Bedarf an vorab programmierten Abläufen.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich bekannte Persönlichkeiten wie Nico Rosberg, Mehdi Ghissassi und Ott Kaukver. Sereact plant, das Kapital für die Entwicklung neuer Roboter-Hardware und den Ausbau seiner Aktivitäten in den USA zu nutzen.

Das KI-Modell von Sereact, PickGPT, setzt auf Zero-Shot-visuelles Schlussfolgern, wodurch Roboter neue Aufgaben ohne vorheriges Training interpretieren und bewältigen können. Dieser Ansatz ähnelt der Technologie des britischen Start-ups Wayve, konzentriert sich jedoch auf Logistik und Lagerautomatisierung statt auf autonomes Fahren. Unternehmen wie BMW, Daimler Truck, Bol und Active Ants setzen die Software bereits in ihren Fabriken ein.

Ralf Gulde, CEO und Mitgründer von Sereact, erläuterte, dass ihre embodied KI Robotern ermöglicht, situativ zu handeln und dynamische Aufgaben zu meistern. Johan Brenner, General Partner bei Creandum, hob die Innovationskraft des Start-ups und sein Potenzial hervor, die industrielle Robotik zu revolutionieren.

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Die 25-Millionen-Euro-Investition wird Sereacts Wachstum im Bereich Robotik und KI-gestützter Automatisierung beschleunigen. Da bereits große Hersteller die Software nutzen, strebt das Unternehmen eine Erweiterung seines Hardware-Portfolios und eine Stärkung seiner Präsenz auf dem US-Markt an. Die Technologie verspricht, industrielle Roboter anpassungsfähiger und effizienter zu machen.

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