Tim Mälzer: Vom Digitalmuffel zum Social-Media-Star mit Stift und Papier
Hiltraud HamannTim Mälzer: Vom Digitalmuffel zum Social-Media-Star mit Stift und Papier
Star-Koch Tim Mälzer ist seit langem ein bekanntes Gesicht im deutschen Fernsehen und begeistert mit seinen Kochsendungen ein breites Publikum. Doch trotz seiner Beliebtheit hat er sich stets offen über seine Schwierigkeiten mit digitaler Technik geäußert. Seine jüngsten Äußerungen zu diesem Thema sorgen nun erneut für Gesprächsstoff – bei Fans wie Kritikern gleichermaßen.
Schon 2020 gab Mälzer unumwunden zu, noch nie eine E-Mail verschickt zu haben und sein Smartphone ausschließlich zum Telefonieren zu nutzen. Zudem verzichtete er auf Emojis und zog handschriftliche Notizen dem Tippen vor. Diese Aussagen lösten gemischte Reaktionen aus: Manche fanden seine Ehrlichkeit erfrischend, andere fragten sich, wie er unter diesen Voraussetzungen moderne Kommunikation meistere.
Im Laufe der Jahre hat der Koch jedoch spürbare Fortschritte gemacht. Bis 2026 hatte er Plattformen wie Instagram (@timaelzer) und YouTube für sich entdeckt, teilte dort Rezeptvideos und ging in Livestreams auf Fans ein. Auch TikTok nutzte er für kurze Kochclips, und mit Tools wie Streamlabs gestaltete er interaktive Übertragungen für Formate wie Kitchen Impossible.
Kürzlich bekräftigte Mälzer in einer Fernsehsendung seine Probleme mit dem Tippen und scherzte, er verfasse Texte nach wie vor per Hand. Doch dass er inzwischen Sprachnachrichten über WhatsApp verschickt, zeigt eine kleine, aber stetige Veränderung seiner digitalen Gewohnheiten.
Mälzers Weg vom Digitalmuffel zum aktiven Online-Auftritt spiegelt eine schrittweise Anpassung an moderne Werkzeuge wider. Zwar bleibt er offen über seine Grenzen, doch durch die zunehmende Nutzung sozialer Medien und Streaming-Plattformen hat er seine Reichweite deutlich erweitert. Fans können seine kulinarischen Abenteuer nun auf verschiedenen Kanälen verfolgen – auch wenn er für persönliche Notizen nach wie vor zu Stift und Papier greift.