Tödlicher Unfall: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Zug an Bahnübergang in Baindtstraße
Sylke SchmiedtTödlicher Unfall: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Zug an Bahnübergang in Baindtstraße
Am Freitagabend ist ein 22-jähriger Radfahrer ums Leben gekommen, nachdem er an einem Bahnübergang in der Baindtstraße von einem Zug erfasst wurde. Die Rettungskräfte wurden kurz nach 18:30 Uhr alarmiert, doch der Mann erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Der Unfall ereignete sich, als der Radfahrer von der Mühlstraße in Richtung Heidenheimer Straße unterwegs war. Obwohl die Schranken des Bahnübergangs geschlossen waren, fuhr er an den gesenkten Halbschranken vorbei und geriet so in die Fahrbahn des herannahenden Zuges. Der mit hoher Geschwindigkeit fahrende Zug erfasste den Radfahrer beim Überqueren der Gleise.
Polizeibeamte der Ulmer Polizei und der Bundespolizei trafen schnell ein, um die Unfallstelle abzusichern. Nun werden Zeugenaussagen und Beweismaterial ausgewertet, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Radfahrer den herannahenden Zug nicht wahrgenommen hatte, bevor er die Gleise überquerte.
Daten zu Unfällen an Bahnübergängen in Deutschland sind nach wie vor begrenzt. Aktuelle Aufzeichnungen verzeichnen für das Jahr 2025 sieben Todesopfer im Rhein-Sieg-Kreis, davon vier an Bahnübergängen. Auch aus Dortmund und der Pfalz wurden vereinzelte Vorfälle gemeldet.
Der Tod des Radfahrers ist ein weiterer tragischer Unfall an einem deutschen Bahnübergang. Die Polizei prüft nun, ob zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen die Kollision hätten verhindern können. Die Ergebnisse der Ermittlungen werden nach deren Abschluss bekannt gegeben.






