Trotz Regen und Wind: Zehntausende feiern den Start des Straßenkarnevals im Rheinland
Hiltraud HamannNasser Karneval-Auftakt in den Rheinfestungen - Trotz Regen und Wind: Zehntausende feiern den Start des Straßenkarnevals im Rheinland
Straßenkarneval im Rheinland hat begonnen – trotz schlechten Wetters feiern Zehntausende
Im Rheinland ist der Straßenkarneval gestartet und bringt lebhafte Feiern in Städte wie Köln, Düsseldorf und Bonn. Trotz düsterer Wettervorhersagen werden Zehntausende an den Festlichkeiten teilnehmen und damit eine lange Tradition fortsetzen, bei der schlechte Wetterbedingungen die Stimmung nicht trüben.
Die Feierlichkeiten begannen mit Weiberfastnacht, das in Köln bereits große Menschenmengen anlockte. In der gesamten Region werden Frauen symbolisch Rathäuser stürmen und in spielerischer Manier die Macht übernehmen. In Düsseldorf werden die Möhnen den Oberbürgermeister "gefangennehmen", während in Köln Prinz, Bauer und Jungfrau die Feiern anführen.
Doch die Wetterbedingungen sind alles andere als ideal: Am Donnerstag gibt es Schauer, böigen Wind und Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad. Freitag und Samstag bleibt es bewölkt, mit teils Regen oder sogar Schnee in einigen Gebieten. Erst am Sonntag könnte die Sonne gelegentlich durchbrechen.
In Bonn starten die Beueler Wäscherinnen ihren traditionellen "Sturm" auf das Rathaus. Die Veranstalter warnen die Jecken, Regenkleidung einzupacken, da mit stürmischen Winden und nassen Bedingungen zu rechnen ist. Historische Aufzeichnungen zeigen, dass frühere Karnevalsfeiern trotz Regen, Schnee und Stürmen weder abgesagt wurden noch deutlich weniger Besucher anzogen.
Trotz des Wetters wird der Karneval wie geplant stattfinden. Die Teilnehmer rüsten sich für nasskaltes und windiges Wetter – entschlossen, die Tradition am Leben zu halten. Die Feiern dauern bis zum Wochenende an, wobei am Sonntag gelegentlich die Sonne hervorkommen könnte.