Trump greift Merz wegen Iran-Politik scharf an – Vorwurf der Ahnungslosigkeit
Hiltraud HamannTrump greift Merz wegen Iran-Politik scharf an – Vorwurf der Ahnungslosigkeit
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz wegen des iranischen Atomprogramms scharf angegriffen. Die Kritik kam, nachdem Merz zuvor die amerikanische Iran-Strategie infrage gestellt und damit eine hitzige Auseinandersetzung zwischen den beiden Politikern ausgelöst hatte.
Trump warf Merz vor, in dieser Angelegenheit "ahnungslos" zu sein, und behauptete, der deutsche Kanzler scheine bereit, ein iranisches Atomwaffenarsenal zu akzeptieren. Er warnte, dass die gesamte Welt der Willkür Teherans ausgesetzt wäre, falls der Iran tatsächlich in den Besitz einer solchen Waffe gelangte.
Die Kontroverse spitzte sich weiter zu, als Trump auch auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Deutschlands zielte. Seine Äußerungen folgten auf frühere Kritik von Merz, der die US-Haltung sowohl in militärischer Hinsicht als auch bei Verhandlungen mit dem Iran hinterfragt hatte.
Der Wortwechsel unterstreicht die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Politikern in der Iran-Politik. Trumps Aussagen deuten darauf hin, dass er Merz' Position als gefährlich nachgiebig betrachtet – und verbindet die Frage zudem mit grundsätzlichen Bedenken zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands.






