13 February 2026, 22:26

Tübinger Frauenklinik wächst: 44 Millionen Euro für nachhaltige Spitzenmedizin

Eine Frau in einem Krankenhausbett hält ein Neugeborenes, umgeben von einem Kissen und einer Decke, mit einem Tisch links und Rohren im Hintergrund.

Tübinger Frauenklinik wächst: 44 Millionen Euro für nachhaltige Spitzenmedizin

Offizieller Baubeginn für Erweiterung der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen

Mit der Grundsteinlegung durch Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat der offizielle Startschuss für den Neubau der Frauenklinik am Tübinger Universitätsklinikum gefallen. Das Land investiert rund 44 Millionen Euro in das Vorhaben, das unter der Leitung des Staatshochbauamts Tübingen realisiert wird.

Die Erweiterung schafft auf über 3.000 Quadratmetern zusätzliche Flächen, darunter moderne IVF-Labore und eine vergrößerte pränatale Ambulanz. Zudem wird die Pflegekapazität ausgebaut, um die Position der Klinik als eines der größten Zentren für Frauengesundheit in Europa weiter zu stärken.

Das neue Gebäude entsteht in Holz-Hybrid-Bauweise und dient damit als Pilotprojekt für nachhaltigen Krankenhausbau. Verwendet werden regional gewonnenes, nachhaltig bewirtschaftetes Holz sowie recycelter Beton. Ein besonderer Fokus liegt auf Energieeffizienz: Geplant sind eine Wärmepumpe, Passivhaus-Dämmung und eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 130 Kilowatt.

Klimaschutz ist in allen Phasen verankert – von der Planung bis zum täglichen Betrieb. Das Projekt soll beweisen, dass Holz auch in medizinischen Einrichtungen höchsten Hygiene- und technischen Anforderungen gerecht wird.

Die Erweiterung verbessert nicht nur die medizinische Versorgung, sondern setzt zugleich neue Maßstäbe für umweltfreundlichen Krankenhausbau. Mit der Fertigstellung des Gebäudes wird ein wichtiger Schritt gelingen, Nachhaltigkeit und Spitzenmedizin zu verbinden. Die 44 Millionen Euro des Landes unterstreichen das Bekenntnis zu Innovation und ökologischer Verantwortung.