Ulm wählt erstmals Bezirksrat für Grimmelfingen-Lindenhöhe am 5. Juli 2026
Hiltraud HamannUlm wählt erstmals Bezirksrat für Grimmelfingen-Lindenhöhe am 5. Juli 2026
Ulm bereitet sich auf erste Bezirksratswahl in Grimmelfingen-Lindenhöhe vor
Am 5. Juli 2026 findet in Ulm die erste Bundestagswahl für den neu geschaffenen Stadtbezirk Grimmelfingen-Lindenhöhe statt. Die Abstimmung folgt auf die Verabschiedung einer neuen Bezirkssatzung durch die Stadt im November vergangenen Jahres. Die Bewohner:innen wählen dann 12 Vertreter:innen, die bis zum Sommer 2029 im Amt bleiben sollen.
Den Anstoß gab der Ulmer Stadtrat, der Ende 2025 den Bezirk Grimmelfingen-Lindenhöhe offiziell einrichtete. Die im November beschlossene Satzung trat am 1. April 2026 in Kraft und besiegelte damit die Schaffung einer neuen Verwaltungseinheit innerhalb der Stadt.
Mit der anstehenden Bundestagswahl entsteht erstmals ein 12-köpfiger Bezirksrat für das Gebiet. Dieses Gremium erhält beratende und initiierende Befugnisse in lokalen Angelegenheiten. Geleitet wird es von einer ehrenamtlichen Bezirksvorsteherin oder einem ehrenamtlichen Bezirksvorsteher, die oder der die Arbeit koordiniert.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurde der kommunale Wahlausschuss einberufen. Seine Aufgaben umfassen die Aufsicht über die Wahlumfragen sowie die Feststellung des endgültigen Ergebnisses. Die Reformen spiegeln dabei auch historische Entwicklungen wider: Durch die Gebietsreformen der 1970er-Jahre in Baden-Württemberg war Ulm durch die Eingliederung umliegender Gemeinden wie Eschach, Gögglingen und anderer deutlich gewachsen.
Nach der Bundestagswahl am 5. Juli tritt der neue Bezirksrat sein Amt an. Bis 2029 werden seine Mitglieder lokale Entscheidungen mitgestalten. Zugleich festigt die Abstimmung Grimmelfingen-Lindenhöhes Position innerhalb der modernen Verwaltungsstruktur Ulms.