23 January 2026, 08:16

Ulmer Stadtrat erkundet bahnbrechende Energiespeicherforschung am HIU

Eine Liniengrafik, die die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstofftyp von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem Text.

Ulmer Stadtrat erkundet bahnbrechende Energiespeicherforschung am HIU

Am 14. Januar 2026 besuchten Mitglieder des Ulmer Stadtrats das Helmholtz-Institut Ulm (HIU), um sich über die neuesten Entwicklungen in der Energiespeicherung zu informieren. Zur Delegation gehörten Oberbürgermeister Martin Ansbacher sowie die stellvertretenden Bürgermeister Martin Bendel, Iris Mann und Tim von Winning. Bei ihrem Rundgang standen die bahnbrechenden Forschungsarbeiten des Instituts und deren Bedeutung für nachhaltige Energielösungen im Mittelpunkt.

Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Professor Maximilian Fichtner, dem Direktor des HIU und Inhaber des Lehrstuhls für Festkörperchemie an der Universität Ulm. Unter dem Titel „Die Zukunft der Energiespeicherung: Wasserstoff, E-Fuels und Batterien“ beleuchtete er zentrale Herausforderungen und Chancen moderner Energietechnologien. Besonders betonte er die entscheidende Rolle der Batterieforschung für die künftige Mobilität und die Gestaltung nachhaltiger Energiesysteme.

Im Anschluss an den Vortrag besichtigte die Delegation die Labore des HIU. Hier konnten die Gäste hochmoderne Geräte und Forschungsmethoden aus nächster Nähe erleben und sich ein Bild von der Arbeit des Instituts machen. Die Gespräche während des Besuchs drehten sich unter anderem um die städtische Ladeinfrastruktur, Elektrofahrzeuge und die Arbeitsplatzsicherheit in der deutschen Automobilbranche. Das HIU, eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Batterieforschung, beherbergt gemeinsam mit seinen Partnern die größte Batterieforschungsinitiative Deutschlands. Durch seine starken nationalen und internationalen Kooperationen festigt das Institut Ulms Position in der europäischen und globalen Energieforschung. Oberbürgermeister Ansbacher lobte im Nachgang die Verdienste des HIU für den wissenschaftlichen Ruf der Stadt sowie dessen Engagement für die Energiewende. Die Veranstaltung unterstrich die enge Verbindung zwischen der Ulmer Kommunalpolitik und der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Der Besuch des Stadtrats im HIU machte die zentrale Rolle des Instituts bei der Weiterentwicklung von Energiespeichertechnologien deutlich. Die Diskussionen zu Elektromobilität, Infrastruktur und wirtschaftlicher Stabilität spiegelten die laufende Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Stadtvertretern wider. Solche Partnerschaften sollen Ulms Weg in eine nachhaltigere Zukunft unterstützen.