04 February 2026, 08:27

VfB Stuttgart demontiert VfL Wolfsburg mit 3:0 und festigt CL-Anspruch

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer belebten Straßenkreuzung mit Gebäuden auf beiden Seiten und einem Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Die Schlacht von Stuttgart" unten.

Stuttgart setzt seinen Lauf fort: 3-0 gegen desaströsen Wolfsburg - VfB Stuttgart demontiert VfL Wolfsburg mit 3:0 und festigt CL-Anspruch

VfB Stuttgart sichert sich mit 3:0 einen souveränen Sieg gegen VfL Wolfsburg

Der VfB Stuttgart hat sich am Samstag in der Bundesliga mit einem deutlichen 3:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt. Der Erfolg verlängerte die ungeschlagene Serie der Stuttgarter auf vier Spiele und festigte ihren Anspruch auf einen Platz in der Champions League.

Wolfsburg hingegen bleibt nach einer weiteren enttäuschenden Leistung tief in der Abstiegszone verankert – und lässt bei Fans wie Kritikern zunehmend Zweifel an der sportlichen Ausrichtung des Teams aufkommen.

Die Hausherren übernahmen von Beginn an die Kontrolle, dominierten mit 66 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit und erkämpften sich sechs Eckbälle. Ihr Druck zahlte sich in der 35. Minute aus, als der ehemalige Wolfsburg-Spieler Tiago Tomás die Führung erzielte.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ Stuttgart nicht nach: Maximilian Mittelstädt erhöhte auf 2:0, ehe Angelo Stiller mit dem dritten Treffer den Sieg perfekt machte. Die Gäste aus Wolfsburg wirkten dagegen über weite Strecken orientierungslos, schafften es weder, gefährliche Torchancen herauszuspielen, noch leisteten sie nennenswerten Widerstand.

Christian Eriksen stand zwar erstmals für Wolfsburg in der Startelf, blieb aber ohne spürbaren Einfluss auf das Spiel. Seit seinem Wechsel zum Verein in dieser Saison hat der 32-Jährige in zehn Einsätzen weder ein Tor erzielt noch mehr als eine Vorlage geliefert – eine blasse Bilanz im Vergleich zu seiner Zeit bei Tottenham Hotspur, wo er in 305 Premier-League-Partien 10 Tore vorbereitet und 42 selbst geschossen hatte. Bei Wolfsburg liegt seine Zahl an Schlüsselpässen nun bei nur noch 0,2 pro Spiel (Totttenham: 1,8), während seine Passgenauigkeit von 88 auf 82 Prozent gesunken ist.

Wolfsburgs Trainer Paul Simonis gerät angesichts der anhaltenden Schwächephase zunehmend unter Druck. Die Niederlage zementiert die Mannschaft im Abstiegskampf – ohne erkennbare Anzeichen einer Besserung.

Für Stuttgart bedeutet der vierte Sieg in Folge eine starke Position im Rennen um die internationale Bühne in der nächsten Saison. Für Wolfsburg vertieft die Pleite dagegen die Krise: Ein Team, das weiter nach Lösungen sucht – und unter dem wachsenden Druck zunehmend die nötige Selbstsicherheit vermissen lässt. Auch Eriksens anhaltende Schwierigkeiten unterstreichen die Probleme eines Kollektivs, dem es sichtbar an Überzeugung mangelt.