VfB Stuttgart und 1. FC Köln: Zwei Teams unter Druck vor dem Samstagskracher
Dietlind Grein GrothVfB Stuttgart blickt auf eine Woche ohne Doppelbelastung - VfB Stuttgart und 1. FC Köln: Zwei Teams unter Druck vor dem Samstagskracher
Nach der jüngsten Niederlage gegen den FC St. Pauli steht der VfB Stuttgart vor einer schwierigen Phase. Trainer Sebastian Hoeneß bezeichnete die Pleite als "schweren Nachmittag", räumte aber ein, dass der Gegner den Sieg verdient habe. Unterdessen bereitet sich die Mannschaft auf die nächste Herausforderung vor: Am Samstag empfängt sie um 18:30 Uhr MEZ den 1. FC Köln in der MHPArena.
Beide Teams gehen mit Druck in die Partie, wobei Köln mit einer wachsenden Verletzungskrise kämpft, die bereits zu taktischen Anpassungen gezwungen hat.
Stuttgarts Programm war in den letzten Wochen extrem fordernd: Neun Pflichtspiele in weniger als einem Monat haben ihre Spuren hinterlassen. Die Erschöpfung zeigte sich auch im letzten Spiel, in dem Hoeneß die unermüdliche Spielweise des FC St. Pauli lobte – eine Haltung, die auch durch eigene Personalsorgen des Gegners geprägt war. Nach dem Training am Sonntag erhalten die Stammspieler eine Pause, bevor die Mannschaft zwei freie Tage einlegt.
Beim 1. FC Köln ist die Lage noch angespannter. Mit Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) kommen zwei weitere Akteure auf die lange Verletztenliste, zu der bereits die Abwehrspieler Timo Hübers und Luca Kilian gehören. Trainer Lukas Kwasniok muss nun mit begrenzten Optionen seine Pläne überdenken.
Trotz der Rückschläge will Stuttgart sich schnell fangen, bevor es am Samstag zum Duell kommt. Köln hingegen steht vor einer enormen Aufgabe: Wichtige Spieler fallen aus, und die Zeit zur Erholung ist knapp.
Das bevorstehende Spiel wird die Widerstandsfähigkeit beider Mannschaften auf die Probe stellen. Während die Stuttgarter nach einer anstrengenden Serie wieder Tritt fassen wollen, muss Köln mit einer dezimierten Truppe zurechtkommen. Anpfiff in der MHPArena ist um 18:30 Uhr MEZ.