VfL Pfullingen unterliegt den Rhein-Neckar Löwen mit 25:31 in schwacher Vorstellung
Hiltraud HamannVfL Pfullingen unterliegt den Rhein-Neckar Löwen mit 25:31 in schwacher Vorstellung
VfL Pfullingen erleidet 25:31-Niederlage gegen die Zweitvertretung der Rhein-Neckar Löwen
Im letzten Heimspiel des Jahres 2025 musste der VfL Pfullingen eine deutliche 25:31-Niederlage gegen die zweite Mannschaft der Rhein-Neckar Löwen hinnehmen. Die Hausherren kämpften mit Fehlern, Verletzungen und einer Roten Karte – Trainer Fabian Gerstlauer zeigte sich nach dem Spiel frustriert über die Leistung seines Teams.
Schon der Spielbeginn verlief enttäuschend für Pfullingen: Die Gäste aus Mannheim bestimmten von Anfang an das Tempo. Bis zur Halbzeit hatten die Löwen einen klaren Vorsprung herausgespielt, während die Pfullinger mit einer mageren Trefferquote von nur 36 Prozent kämpften.
Fehler und verpasste Chancen begleiteten die Heimmannschaft durch die gesamte Partie. Die Rote Karte für Paul Prinz nach seiner dritten Zeitstrafe verschärfte die Situation zusätzlich. Verletzungen in der zweiten Halbzeit schränkten zudem die Auswechselmöglichkeiten ein, sodass dem Team frische Kräfte fehlten. Beste Torschützen auf Seiten Pfullingens waren Mathis Roth und Felix Zeiler mit jeweils fünf Toren. Doch mit Laurin Karrenbauer (acht Tore) und Lennart Karrenbauer (fünf) hatten die Rhein-Neckar Löwen die entscheidenderen Akteure. Nach dem Spiel kritisierte Trainer Gerstlauer die grundlegenden Fehler seiner Mannschaft und kündigte intensive Trainingseinheiten an, um die Schwächen zu beheben.
Vor der Winterpause stehen für Pfullingen nun zwei schwere Auswärtsspiele an – zunächst in Bietigheim-Bissingen, dann in Erlangen.
Die Niederlage bedeutet, dass Pfullingen das letzte Heimspiel des Jahres ohne Sieg beendete. Mit zwei anspruchsvollen Auswärtsbegegnungen vor der Brust muss sich das Team schnell verbessern. Gerstlauers Fokus liegt nun darauf, die defensiven Lücken zu schließen und den Angriff zu präzisieren.