Vier Städte in Baden-Württemberg für innovative Radwege ausgezeichnet
Hiltraud HamannVier Städte in Baden-Württemberg für innovative Radwege ausgezeichnet
Vier Städte in Baden-Württemberg wurden für ihre herausragenden Projekte zur Fahrradinfrastruktur ausgezeichnet. Beim Landespreis für Radverkehrsinfrastruktur 2025 gingen 40 Bewerbungen ein, aus denen die Preisträger ausgewählt wurden. Verkehrsminister Winfried Hermann lobte die prämierten Entwürfe für ihre Innovationskraft und durchdachte Planung.
Den ersten Platz belegte die Stadt Heidelberg mit der Gneisenaubrücke und der Radverbindung zwischen Bahnstadt und Neuenheimer Feld. Auch Ludwigsburg erhielt eine Auszeichnung – für den geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung Stern, der einen separaten Fahrradring vorsieht. Eislingen/Fils wurde für seine Fahrradstraße in Richtung Ösch-Gebiet prämiert.
Neben den Hauptpreisen gab es zwei Sonderauszeichnungen: Kronau erhielt den Jury-Sonderpreis für sein Projekt "Fahrrad-Drehkreuz". Achern wurde für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes gewürdigt, wo eine moderne RadPARK-Anlage entstanden ist.
Die Auszeichnungen sind Teil der RadSTRATEGIE Baden-Württembergs, die 2021 gestartet wurde. Seither wurden über 100 Millionen Euro in die Radinfrastruktur des Landes investiert. Die Mittel haben bereits greifbare Fortschritte gebracht, darunter 500 Kilometer neue Radwege in Städten wie Stuttgart, Mannheim und Freiburg. Weitere Projekte werden bis mindestens 2026 durch gezielte Förderprogramme umgesetzt.
Die prämierten Städte dienen nun als Vorbild für hochwertige Radverkehrsinfrastruktur. Ihre Projekte spiegeln den landesweiten Ausbau und die Verbesserung der Radnetze wider. Dank der laufenden Investitionen werden in den kommenden Jahren noch mehr Gemeinden von sicheren und besser vernetzten Radrouten profitieren.