22 December 2025, 18:32

Weltpolitik im Sportstadion

Eine Stadionszene mit Menschen auf Stühlen, andere im Hintergrund, Werbetafeln oben, Treppe in der Mitte und eine Person, die Turnen ausführt.

Weltpolitik im Sportstadion

Weltpolitik in der Turnhalle

Ankündigung: Beim Finalturnen der Deutschen Turnliga tritt die Russin Angelina Melnikowa doch nicht an – angeblich aus Sicherheitsgründen. Der Israeli Artem Dolgopyat darf laut Statuten starten.

Die Finalrunde der Deutschen Turnliga wird ohne die russische Turnerin Angelina Melnikowa stattfinden. Die Veranstalter begründeten ihre Absage mit Sicherheitsbedenken. Die Olympiasiegerin von 2021 war zwar als „neutrale Athletin“ zugelassen worden, wird nun aber nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Melnikowa war von einem nicht namentlich genannten Verein verpflichtet worden, um das Team für das Finale zu verstärken. Die Mannschaft hatte mit Verletzungen zu kämpfen, und ihre Teilnahme sollte die Siegchancen erhöhen. Trotz ihrer umstrittenen öffentlichen Unterstützung für den Ukraine-Krieg hatte der Internationale Turnverband (FIG) ihr den Start als neutrale Sportlerin gestattet.

Die Deutsche Turnliga (DTL) bestätigte, dass ihre Teilnahme alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllte. Letztlich führten jedoch Sicherheitsrisiken zu ihrem Ausschluss. Ihr Fehlen könnte den Finalkampf zwischen dem MTV Stuttgart und der Spielgemeinschaft TSV Tittmoning-Chemnitz nun enger gestalten.

Unterdessen wird der israelische Olympiasieger Artem Dolgopyat für die TG Saar antreten. Seine Teilnahme entspricht allen Regularien und sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs.

Das Finale findet wie geplant mit Dolgopyat statt. Melnikowas Rückzug beseitigt zwar eine prominente Athletin aus dem Feld, lenkt die Aufmerksamkeit aber auf die verbleibenden Mannschaften. Die Sicherheitsbedenken haben die Dynamik des Wettkampfs verändert.