Wie Kreuzworträtsel seit 1925 den deutschen Alltag prägen
Kreuzworträtsel begleiten die Deutschen seit 1925 als tägliche Gewohnheit. Damals erschien das erste Rätsel in der Berliner Illustrierten Zeitung und läutete damit eine Jahrhunderttradition ein. Was einst als einfaches Wortspiel begann, hat sich seitdem zu einer vielfältigen Palette an kniffligen Denksportaufgaben entwickelt.
Die Idee der Kreuzworträtsel entstand jedoch schon deutlich früher – im Jahr 1913. Der Journalist Arthur Wynne aus Liverpool entwarf für die Weihnachtsausgabe der New York World das erste Rätsel dieser Art. Es war rautenförmig, ohne schwarze Felder, und damit kaum vergleichbar mit den heutigen Gittern.
Erst mehr als ein Jahrzehnt später überquerte das Rätsel den Atlantik. 1925 entdeckten deutsche Leser ihre eigene Version in der Berliner Illustrierten. Seitdem verbreiteten sich Kreuzworträtsel flächendeckend in Zeitungen des ganzen Landes und später auch auf digitalen Plattformen.
Heute teilt sich das klassische Kreuzworträtsel den Platz mit schwedischen Rätselgittern, Silbenrätseln und anderen Wortspielen. Ob in Print oder online – sie bleiben eine beliebte Beschäftigung für alle, die ihr Wissen und ihren Wortschatz auf die Probe stellen möchten.
Ein Jahrhundert nach ihrem deutschen Debüt sind Kreuzworträtsel fester Bestandteil des Alltags. Sie finden sich in Magazinen, Apps und Zeitungen und bieten ein schnelles Gehirntraining. Aus dem einfachen rautenförmigen Rätsel von 1925 ist ein dauerhaftes Hobby für Millionen geworden.






