01 January 2026, 19:11

Wvib-Hauptversammlung warnt vor Deutschlands struktureller Krise und fordert radikale Reformen

Ein Versammlungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen, zwei ausländischen Flaggen, einem orangen Schreibtisch mit Wasserflaschen und einem Mikrofon.

Wvib-Hauptversammlung warnt vor Deutschlands struktureller Krise und fordert radikale Reformen

Über 500 Gäste versammelten sich im Freiburger Konzerthaus zur diesjährigen Hauptversammlung des wvib. Präsident Bert Sutter betrat die Bühne, um vor der sich verschärfenden strukturellen Krise Deutschlands zu warnen, und forderte mutige Wirtschaftsreformen sowie mehr unternehmerische Freiheit.

Sutter kritisierte, dass überbordende Bürokratie, teure Subventionen und ein nicht mehr tragfähiges Rentensystem das Wachstum erstickten. Er rief die Politik auf, die ökosoziale Marktwirtschaft Deutschlands durch grundlegende Veränderungen zu erneuern. Die Versammlung markierte zudem einen Führungswechsel: Nach 23 Jahren an der Spitze des 60-köpfigen Teams verabschiedete sich der langjährige Geschäftsführer Dr. Christoph Münzer.

Die Mitglieder wählten neue Vertreter in den Vorstand und den Beirat, die aus Waldkirch, Kippenheim, Oberkirch, Tuningen, Lörrach und Ettenheim stammen. Die designierte Nachfolgerin Hanna Böhme stellte sich vor und betonte, dass der Erfolg der Zukunft nur durch die Bereitschaft zu Veränderung gelingen könne. Münzer wurde unterdessen für seine jahrzehntelange Arbeit geehrt, bevor er symbolisch den Stab weitergab.

Die Veranstaltung endete mit einer klaren Botschaft: Deutschlands wirtschaftliche Herausforderungen erfordern Mut und Reformen. Der neu berufene Vorstand und Beirat werden sich nun für eine entschlossenere Politik und weniger regulatorische Belastungen einsetzen.