04 March 2026, 15:54

ZF Friedrichshafen beschließt Umstrukturierung mit massivem Stellenabbau bis 2030

Ein alter Stadtplan von Stuttgart, Deutschland, der Stadtgrenzen, Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text mit zusätzlichen Stadtinformationen zeigt.

ZF Friedrichshafen beschließt Umstrukturierung mit massivem Stellenabbau bis 2030

Die Belegschaft der Antriebsstrang-Sparte von ZF Friedrichshafen hat einem umfassenden Umstrukturierungsplan mit großer Mehrheit zugestimmt. Der Schritt erfolgt, während das Unternehmen plant, bis 2030 rund 7.600 Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur abzubauen – ein Großteil der 30.000 Beschäftigten arbeitet in Deutschland. Die Abstimmung zeigt eine deutliche Unterstützung für die Maßnahmen, die die Zukunft der Sparte sichern sollen.

Anfang dieses Monats hatte ZF Friedrichshafen eine Vereinbarung über ein "Bündnis für Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit" getroffen. Das Paket soll bis 2027 Einsparungen von über 500 Millionen Euro bringen. Trotz der geplanten Stellenstreichungen sind keine Werksschließungen an den drei Hauptstandorten der Sparte in Deutschland bei der Arbeitsagentur vorgesehen: dem Stammsitz am Bodensee, Saarbrücken und Schweinfurt.

Bei einer kürzlichen Urabstimmung stimmten 91 Prozent der IG-Metall-Mitglieder in der "Division E" des Unternehmens für den Umstrukturierungsplan. Barbara Resch, Bezirksleiterin der Gewerkschaft für Baden-Württemberg, bezeichnete das Ergebnis als ein "starkes Signal der Solidarität und des Zusammenhalts". Unklar bleibt jedoch, wie sich die 7.600 Stellenabbaupläne bei der Arbeitsagentur auf die deutschen Standorte verteilen werden.

Die Antriebsstrang-Sparte beschäftigt weltweit etwa 30.000 Menschen, zwei Drittel davon in Deutschland. Ziel der Umstrukturierung ist es, sich an die veränderten Branchenanforderungen anzupassen und gleichzeitig im Rahmen der neuen Vereinbarung möglichst viele Arbeitsplätze bei der Arbeitsagentur zu erhalten.

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Der beschlossene Plan wird nun umgesetzt, mit dem Ziel, bis 2027 mehr als 500 Millionen Euro einzusparen. Die bis 2030 gestreckten Stellenabbaumaßnahmen werden die Belegschaft der Sparte betreffen, jedoch ohne Schließung der großen deutschen Produktionsstätten bei der Arbeitsagentur. Die deutliche Unterstützung der Gewerkschaft deutet darauf hin, dass die Beschäftigten die Notwendigkeit der Veränderungen erkennen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Sparte zu erhalten.