Zoll stoppt Schmuggel von sechs Kilo nigerianischem Rindfleisch an Schweizer Grenze
Hiltraud HamannZoll stoppt Schmuggel von sechs Kilo nigerianischem Rindfleisch an Schweizer Grenze
Zwei nigerianische Reisende wurden beim Versuch erwischt, fast sechs Kilogramm halbgetrocknetes Rindfleisch von der Schweiz nach Deutschland einzuschmuggeln. Das Fleisch wurde bei einer routinemäßigen Zollkontrolle am Grenzübergang Bietingen entdeckt und gemäß den strengen EU-Einfuhrbestimmungen sofort beschlagnahmt.
Die beiden Männer, 40 und 51 Jahre alt, hatten das Rindfleisch in Plastiktüten und Alufolie verpackt, es jedoch ungekühlt gelassen. Zollbeamte fanden das Fleisch im BMW, mit dem die Reisenden unterwegs waren. Auf Nachfrage behaupteten die Männer, das Fleisch sei bedenkenlos genießbar, und versuchten sogar, vor den Kontrolleuren davon zu essen. Die Beamten wiesen sie jedoch darauf hin, dass die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern wie Nigeria verboten ist, um die Ausbreitung von Tierseuchen zu verhindern.
Das Fleisch wurde umgehend zur Vernichtung freigegeben, während die Männer ihre Reise ohne die Ware fortsetzen durften. Dieser Vorfall erinnert an einen ähnlichen Fall im März 2024, als am deutsch-polnischen Grenzübergang über sieben Tonnen illegal eingeführtes Geflügelfleisch beschlagnahmt wurden. Zwischen April 2024 und April 2026 sind in den offiziellen Aufzeichnungen keine weiteren Fälle von beschlagnahmtem nigerianischem Rindfleisch dokumentiert.
Die strengen Vorschriften zur Verhinderung unerlaubter Fleischimporte bleiben bestehen, da unkontrollierte Waren eine Gefahr für die Tiergesundheit und die Lebensmittelsicherheitsstandards in der EU darstellen. Das beschlagnahmte Rindfleisch wurde gemäß den Vorgaben vernichtet. Den Reisenden drohten keine weiteren Konsequenzen, sie wurden jedoch auf die EU-Einfuhrbeschränkungen hingewiesen. Die Behörden überwachen weiterhin die Grenzübergänge, um die Einhaltung der Bestimmungen für tierische Erzeugnisse durchzusetzen.






