"Kakerlaken-Karma": Zoo gewährt Sponsoring für die Rache - Zoo bietet skurriles Ritual: Ex-Partner als Kakerlaken-Futter
Ein deutscher Zoo bietet eine ungewöhnliche Methode, um mit alten Beziehungen abzuschließen
Für nur 5 Euro kann man im Tierpark Insel Altenburg in Thüringen eine Kakerlake nach einem Ex-Partner benennen – und dann zusehen, wie sie von einem anderen Tier verspeist wird. Die Stadt Altenburg unterstützt die skurrile Aktion als lockere Attraktion.
Der unter dem Namen «Kakerlaken-Karma» beworbene Service wurde am 6. Februar 2026 vorgestellt. Teilnehmer wählen eine Futterkakerlake aus, geben ihr den Vornamen einer Person aus ihrer Vergangenheit und beobachten, wie sie einem der Zoobewohner als Mahlzeit dient. Zooverantwortliche beschreiben das Erlebnis als «therapeutisch wertvoll» – eine spielerische Möglichkeit, alte Liebesgeschichten hinter sich zu lassen.
Die Idee wird mit einer Mischung aus Humor und Neugier beworben. Zwar gibt es seit dem Start keine öffentlichen oder medialen Reaktionen, doch der augenzwinkernde Ton der Kampagne hat Aufmerksamkeit erregt. Der Zoo verwandelt eine alltägliche Fütterungsroutine in einen symbolischen Akt – und das für weniger als den Preis eines Kaffees.
Für 5 Euro wird aus einer einfachen Fütterung ein ungewöhnliches, aber unvergessliches Ritual. Besucher erhalten zum Abschluss ein kleines Zertifikat, das das Schicksal «ihrer» Kakerlake bestätigt. Der Zoo wirbt weiterhin damit als unterhaltsame und günstige Möglichkeit, ein Kapitel abzuschließen.