Zug tötet zwei Gänse in Markelfingen – ein Küken überlebt wie durch ein Wunder
Dietlind Grein GrothZug tötet zwei Gänse in Markelfingen – ein Küken überlebt wie durch ein Wunder
Zwei Gänse von Zug bei Markelfingen getötet
Am 25. April wurden zwei Gänse von einem Zug in der Nähe des Naturfreundehauses in Markelfingen getötet. Die Tiere hatten sich mit ihren Küken auf den Gleisen aufgehalten, als sich der Unfall ereignete. Nach dem Vorfall fuhren Züge mit erhöhter Vorsicht weiter, während ein überlebendes Gänseküken später gefunden und gerettet wurde.
Die Gänse und ihre Jungen wurden von einem vorbeifahrenden Zug erfasst, als sie die Gleise überquerten. Nach der Kollision bremsten Lokführer ab und fuhren besonders aufmerksam, um weitere Gefahren zu vermeiden.
Ein Tierrettungsteam durchsuchte das Gelände und entdeckte ein verstecktes Gänseküken. Das Küken wurde in Obhut genommen, doch von seinen Geschwistern fehlt weiterhin jede Spur.
Die Bundespolizei Konstanz erinnert die Bevölkerung daran, Gleisanlagen nicht zu betreten, wenn Tiere auf den Schienen gesichtet werden. Stattdessen solle man umgehend die Behörden kontaktieren, da Züge fast geräuschlos herannahen und eine erhebliche Gefahr darstellen können. Für Notfälle ist die Polizei über die Zentrale unter +49 7531 1288 -0 oder per E-Mail unter [email protected] bzw. [email protected] erreichbar. Für weitere Anfragen steht Bettina Stahl als Pressesprecherin zur Verfügung.
Der Vorfall zeigt die Gefahren auf, denen Wildtiere in der Nähe aktiver Bahnstrecken ausgesetzt sind. Die Behörden betonen weiterhin, dass man Tiere auf den Gleisen melden solle, statt selbst Rettungsversuche zu unternehmen. Offizielle Statistiken, wie viele Gänsefamilien in den letzten Jahren auf diese Weise ums Leben kamen, gibt es nicht, da solche Fälle nicht systematisch erfasst werden.






