26 March 2026, 08:14

124.000 Euro Strafe für unangemeldeten Ferrari aus der Schweiz

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124.000 Euro Strafe für unangemeldeten Ferrari aus der Schweiz

Ein 60-jähriger Einwohner Luxemburgs ist mit einer Strafe von über 124.000 Euro belegt worden, weil er einen nicht angemeldeten Ferrari nach Deutschland gebracht hatte. Der Luxuswagen, dessen Wert auf etwa 207.000 Euro geschätzt wird, war ursprünglich in der Schweiz zugelassen. Die Behörden entdeckten das Fahrzeug bei einer routinemäßigen Zollkontrolle Anfang September.

Der Vorfall ereignete sich am Zollamt Konstanz – Paradiesertor. Die Beamten stellten fest, dass der Ferrari nicht ordnungsgemäß für die Einfuhr in die EU deklariert worden war. Der Fahrer musste 64.000 Euro an Einfuhrabgaben zahlen sowie ein Bußgeld in Höhe von 60.000 Euro entrichten.

Nach der sofortigen Begleichung der Summe durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen. Der Fall wurde anschließend an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Prüfung übermittelt. Gegen ihn wurde zudem ein steuerstrafrechtliches Verfahren eingeleitet.

Sonja Müller, Sprecherin des Hauptzollamts Singen, bestätigte, dass solche Fälle keine Seltenheit seien. Zwischen Januar und Juni 2025 identifizierte die Behörde in ihrem Zuständigkeitsbereich 26 Fahrzeuge, die außerhalb der EU zugelassen waren. Daraus resultierten Einfuhrabgaben in Höhe von insgesamt etwa 71.500 Euro.

Im selben Zeitraum wurden zudem 38 Fahrzeuge ohne Nachweis über die Entrichtung der Abgaben festgestellt. Die ausstehenden Einfuhrabgaben in diesen Fällen beliefen sich auf über 165.000 Euro. Die Behörden machten keine näheren Angaben zu den häufigsten Herkunftsländern der betroffenen Fahrzeuge.

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Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Einfuhrbestimmungen für nicht in der EU zugelassene Fahrzeuge, die nach Deutschland gebracht werden. Da der Fahrer die geforderten Gebühren umgehend beglich, konnte er seine Reise ohne weitere Verzögerung fortsetzen. Die Zollbehörden überwachen und ahnden weiterhin vergleichbare Verstöße in der gesamten Region.

Quelle