23 April 2026, 10:16

22. Juli: Warum Pi-Fans und Duckface-Gegner heute gemeinsam feiern

Plakat mit einer Person in einem weißen Hemd mit kurzen dunklen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck, die vor einem weißen Hintergrund steht, mit zentrierter fetter schwarzer Schrift, die "Pan: A Journal of Satyre" lautet

22. Juli: Warum Pi-Fans und Duckface-Gegner heute gemeinsam feiern

22. Juli feiert zwei ungewöhnliche Anlässe: den Pi-Approximationstag und den Anti-Duckface-Tag

Der erste Tag ehrt die berühmte Näherung von Pi durch Archimedes – 22/7. Der zweite richtet sich gegen einen langjährigen Social-Media-Trend: die Duckface-Posen. Dahinter steckt ein humorvoller Protest, initiiert von einer deutschen Comedy-Gruppe.

Vor Jahren entwickelte sich die Duckface zu einem weitverbreiteten Online-Phänomen, besonders unter jungen Frauen. Die Pose – mit geschürzten Lippen und hohlen Wangen – imitiert oft Promi-Selfies. Studien zeigten sogar, dass Dating-Profile mit Duckface mehr Nachrichten erhielten als solche ohne.

Die Gegenbewegung begann 2011, als das deutsche Comedy-Trio Y-TITTY den Anti-Duckface-Tag ins Leben rief. Ihre Kampagne forderte Nutzer auf, Profilbilder durch ein Anti-Duckface-Abzeichen zu ersetzen. 2012 beteiligten sich rund 21.000 Menschen. Zudem veröffentlichte Y-TITTY eine Hymne auf YouTube, die den spielerischen Protest unterstrich.

Die Online-Plattform antiduckface.com wurde zum zentralen Treffpunkt der Teilnehmer. Während der Pi-Approximationstag die Mathematik feiert, lenkt der Anti-Duckface-Tag den Blick auf die Social-Media-Kultur – beide am selben Datum, aber aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Der Anti-Duckface-Tag bleibt eine humorvolle Kritik an Online-Trends. Die Gründer und Teilnehmer nutzen Abzeichen, Hymnen und geteilte Posts, um die Duckface zu hinterfragen. Der Pi-Approximationstag hingegen bleibt eine Hommage an die Mathematikgeschichte – beide am 22. Juli.

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