71-Jähriger überquert trotz Warnsignalen Bahnschranke – Zug bremst im letzten Moment
Hiltraud Hamann71-Jähriger überquert trotz Warnsignalen Bahnschranke – Zug bremst im letzten Moment
71-Jähriger Radfahrer entgeht bei Zusammenstoß mit Zug in Ihringen nur knapp schwerer Verletzung
Ein 71-jähriger Radfahrer ist am Freitag in Ihringen nur knapp einer schweren Verletzung entgangen, nachdem er an einem Bahnübergang mit einem Zug kollidiert war. Der Vorfall ereignete sich an der Gündlingerstraße, wo der Mann trotz geschlossener Schranke und blinkender Warnlichter die Gleise überqueren wollte. Eine Notbremsung des Zuges verhinderte Schlimmeres – der Radfahrer blieb jedoch schwer erschüttert zurück.
Die Kollision passierte gegen 16 Uhr am 11. April 2025. Der Radfahrer näherte sich dem halbschrankengesicherten Übergangsbereich, als sich ein Regionalzug näherte. Trotz der geschlossenen Schranke und des roten Signals versuchte er, die Gleise zu überqueren.
Der Lokführer bemerkte den Radfahrer und leitete sofort eine Notbremsung ein. Dabei wurde das Vorderrad des Fahrrads erfasst, woraufhin der Fahrer stürzte. Glücklicherweise blieb der 71-Jährige unverletzt, sein Rad erlitt jedoch leichte Schäden.
Verletzte gab es unter den Zugpassagieren nicht, auch das Fahrzeug selbst blieb unbeschädigt. Aufgrund der abrupten Bremsung musste der Lokführer jedoch ausgewechselt werden, was zu Verspätungen im Bahnverkehr führte.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet. Gegen den Radfahrer besteht der Verdacht der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr.
Obwohl der Mann körperlich unverletzt blieb, stand er nach dem Zusammenstoß unter Schock. Der Bahnverkehr erlebte vorübergehende Behinderungen, und die Behörden prüfen nun die genauen Umstände. Der Fall unterstreicht die Gefahren, die von der Missachtung von Sicherheitsvorkehrungen an Bahnübergängen ausgehen.






