Aktivisten formen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Veranstaltung in Heidenheim
Dietlind Grein GrothAktivisten formen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Veranstaltung in Heidenheim
Linksextreme Aktivisten haben eine Veranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie aus veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz formten. Die Gruppe Zentrum für Politische Schönheit arrangierte das Symbol während eines Frühstückstreffens der Partei auf dem Boden. Die Polizei prüft nun, ob der Stunt gegen geltendes Recht verstößt.
Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel, in dem die AfD ein morgendliches Treffen organisiert hatte. Die Aktivisten drangen in den Veranstaltungsort ein und formten aus dem Hackfleisch ein Hakenkreuz, das sie mit den Worten „Hütet euch vor der NSAFD“ umrahmten. Die Gruppe rechtfertigte ihre Aktion später und behauptete, die politische Botschaft schütze sie vor strafrechtlicher Verfolgung.
Der Landesvorsitzende Emil Sänze kritisierte die Protestaktion scharf. Er wies die Aktivisten zurück und riet ihnen, „sich lieber einen Job zu suchen“. Unterdessen berichteten die Demonstranten, nach der Aktion Drohungen von AfD-Politikern erhalten zu haben.
Das Zentrum für Politische Schönheit ist für seine provokanten und umstrittenen Aktionen bekannt. Frühere Kampagnen der Gruppe zogen bereits große mediale Aufmerksamkeit auf sich und lösten immer wieder Debatten über die Grenzen politischen Protests aus.
Die Polizei hat den Vorfall bestätigt und prüft mögliche rechtliche Konsequenzen. Die Aktivisten bestehen darauf, dass ihre Aktion als politische Meinungsäußerung gerechtfertigt sei. Die AfD hat über Sänzes öffentliche Verurteilung hinaus keine weiteren Schritte angekündigt.






