Automatisierung und Messtechnik wachsen zusammen – die Zukunft der Fertigungstechnik
Hiltraud HamannAutomatisierung und Messtechnik wachsen zusammen – die Zukunft der Fertigungstechnik
Die jüngsten CONTROL- und AUTOMATE-Messen in Stuttgart und Detroit haben tiefgreifende Veränderungen in der Fertigungstechnik aufgezeigt. Veranstalter und Aussteller investierten massiv – die Kosten beliefen sich auf Zehntausende von Dollar. Im Mittelpunkt stand, wie Automatisierung und Messtechnik verschmelzen, um die Qualitätssicherung in der Produktion neu zu definieren.
Wie Metrology News berichtete, prägten auf beiden Messen vor allem automatisierte Messtechniklösungen das Geschehen. Viele dieser Innovationen wurden später im Newsletter des Fachmagazins vorgestellt. Die Besucher informierten sich über Systeme, die Datenerfassung, Echtzeitanalysen und geschlossene Regelkreise kombinieren – zentrale Themen für die moderne Fertigung.
Aussteller betonten die Notwendigkeit nahtloser Systemintegration, wobei minimale Latenzzeiten für einen reibungslosen Datenaustausch sorgen sollen. In redaktionellen Diskussionen ging es zudem um die digitale Transformation, Automatisierung und die wachsende Bedeutung von Daten in der Produktion. Die hohen Kosten pro Teilnehmer – mehrere Tausend Dollar pro Person – warfen jedoch Fragen zur Effizienz auf.
Als Reaktion schlagen die Veranstalter ein virtuelles 365-Tage-Messeformat vor, um die globale Reichweite zu erhöhen und die Rendite zu steigern. Damit sollen fortschrittliche Fertigungstechnologien einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
Die Messen zeigten: Automatisierung und Messtechnik sind längst keine getrennten Bereiche mehr. Hersteller fordern zunehmend schnellere, datengesteuerte Prozesse, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Trend zu virtuellen Veranstaltungen könnte die weltweite Verbreitung dieser Technologien zusätzlich beschleunigen.






