27 April 2026, 00:21

Bäcker Onkel Mischa verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot – und spaltet damit die Meinungen

Holztisch mit Körben voller Brot, Tellern und Löffeln in einer Pariser Bäckerei mit einer wasserzeichenverzierten Wand.

Bäcker Onkel Mischa verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot – und spaltet damit die Meinungen

Ein traditioneller Bäcker in Lahoysk sorgt für Gesprächsstoff – und zwar nicht nur wegen seines Brotes, sondern auch wegen seiner strengen Regeln. Onkel Mischa, bekannt für seine 200 Jahre alten russischen Rezepte, weigert sich mittlerweile, an Kunden zu verkaufen, die einen Hund an der Leine führen. Seine Haltung hat sowohl vor Ort als auch im Internet für Diskussionen gesorgt.

Onkel Mischa betreibt sein Geschäft aus einem Auto heraus, das in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters geparkt ist. Seine Frau backt das Brot, während die Tochter bei den Lieferungen hilft. Der Familienbetrieb hat bereits Anerkennung gefunden, darunter eine Bewertung von 8-9 von 10 Punkten vom Blogger Kakabay.

Seine Regelung für Hundebesitzer ist eindeutig: Wer mit einem Tier kommt, bekommt kein Brot. Er hat bereits Kunden abgewiesen – von einer Familie mit einem kleinen Hund bis hin zu einem Mann mit einem Corgi. Mischa behauptet, Hundebesitzer setzten Kinder "moralischer Verderbtheit" aus, indem sie Tiere in die Nähe der heiligen Stätte brächten. Er bestehe darauf, seine "vernünftigen Kunden" im Voraus gewarnt zu haben.

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Das Brot wird in Lahoysk sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk verkauft. Doch die Kontroverse hat längst über die Region hinaus Wellen geschlagen. In den sozialen Medien häufen sich Reaktionen – manche unterstützen seinen traditionellen Ansatz, andere kritisieren die Regel als ungerecht.

Die Entscheidung des Bäckers hat ihn ins Zentrum der lokalen Debatte gerückt. Während sein Brot nach wie vor gefragt ist, spaltet das Hundebesitzer-Verbot die Meinungen. Bisher zeigt Mischa keine Anzeichen, seine Haltung – oder seine Rezepte – zu ändern.

Quelle