Baden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf umweltfreundliche Mobilität
Sylke SchmiedtBaden-Württemberg setzt mit Carsharing-Strategie 2030 auf umweltfreundliche Mobilität
Baden-Württemberg startet neue Strategie zur Förderung von Carsharing
Baden-Württemberg hat einen neuen Plan zur Stärkung des Carsharing im gesamten Land vorgestellt. Die am 17. Oktober vorgestellte Carsharing-Strategie 2030 zielt darauf ab, den Privatwagenverkehr durch den Ausbau gemeinschaftlich genutzter Fahrzeuge zu reduzieren. Laut Behörden soll die Initiative den Wandel der Region hin zu umweltfreundlicheren Verkehrslösungen unterstützen.
Die Strategie basiert auf einer Studie aus dem Jahr 2023, die im Auftrag des Verkehrsministeriums das Carsharing in Baden-Württemberg untersuchte. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass ein einziges geteiltes Auto in städtischen Gebieten bis zu 20 Privatfahrzeuge ersetzen kann. Diese Erkenntnisse flossen in die 31 Maßnahmen ein, die nun im Plan festgehalten sind – von der Marktexpansion über die Branchenförderung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.
Die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) wird bei der Umsetzung der Strategie mitwirken. Städte wie Karlsruhe sind bereits Vorreiter: 2022 kamen dort 4,34 Carsharing-Fahrzeuge auf 1.000 Einwohner – die höchste Dichte in ganz Deutschland.
Die finalisierte Strategie wurde auf der Jahreskonferenz des Bundesverbands Carsharing in Stuttgart präsentiert. Ziel ist es, geteilte Mobilität zu einer zentralen Alternative zum Privatbesitz von Autos zu machen, um so Emissionen und Verkehrsbelastung in den Städten zu verringern.
Die Carsharing-Strategie 2030 setzt klare Ziele für den Ausbau gemeinschaftlich genutzter Fahrzeuge in Baden-Württemberg. Mit 31 konkreten Maßnahmen konzentriert sich der Plan auf praktische Schritte zur Stärkung des Sektors. Das Land erwartet, dass sich dadurch immer mehr Bürger für Carsharing als flexible und umweltfreundliche Verkehrsoption entscheiden.






