Baden-Württemberg stärkt freie Theater mit 243.000 Euro Fördergeldern
Dietlind Grein GrothBaden-Württemberg stärkt freie Theater mit 243.000 Euro Fördergeldern
Baden-Württemberg fördert freie Theater mit neuen Mitteln
Das Land Baden-Württemberg hat neue Fördergelder für freie Theater in der gesamten Region angekündigt. Insgesamt 243.000 Euro fließen an sieben Spielstätten, darunter drei Puppentheater in Städten wie Rottenburg, Offenburg und Stuttgart. Wie die Verantwortlichen mitteilen, sollen die Mittel Projekte unterstützen, die mit steigenden Kosten zu kämpfen haben und zusätzliche finanzielle Absicherung benötigen, um realisiert werden zu können.
Eine Jury wählt jährlich die geförderten Vorhaben aus – in dieser Runde wurde die maximale Fördersumme auf bis zu 40.000 Euro pro Projekt angehoben. Zu den Geförderten zählt besonders das Stuttgarter Materialtheater, das eine zweijährige Konzeptförderung erhält. Weitere ausgewählte Bühnen befinden sich in Freiburg, Rottweil und Schorndorf.
Kunst als Impuls für gesellschaftliche Debatten Arne Braun, Staatssekretär für Kunst und Kultur, betonte die Bedeutung freier Theater bei der Auseinandersetzung mit zentralen Themen wie sozialer Spaltung und der Zukunft der Demokratie. Die Förderung des Ministeriums ziele auf Projekte ab, die ohne finanzielle Unterstützung nicht umsetzbar wären.
Das Land verfolgt damit ein klares Ziel: durch Kunst den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und öffentliche Diskurse anzuregen. Mit den Fördergeldern sollen wichtige kulturelle Gespräche in den Kommunen lebendig gehalten werden.
Die Mittel ermöglichen sieben Theatern Projekte, die sonst nicht hätten verwirklicht werden können. Dank der erhöhten Maximalförderung von 40.000 Euro können nun auch ambitioniertere Vorhaben umgesetzt werden. Die Investition des Landes unterstreicht sein Engagement für eine lebendige und zugängliche Theaterlandschaft.






