Baden-Württemberg startet Milliardenprogramm für die Straßensanierung bis 2026
Dietlind Grein GrothBaden-Württemberg startet Milliardenprogramm für die Straßensanierung bis 2026
Baden-Württemberg hat eines der größten Straßeninstandsetzungsprogramme der letzten Jahre in Deutschland gestartet. Über 500 Millionen Euro wurden bereitgestellt, um Bundes- und Landesstraßen in der gesamten Region zu modernisieren. Die Pläne umfassen neue Fahrbahnoberflächen, strukturelle Sanierungen und Komplettrenovierungen wichtiger Straßen bis 2026.
Das Verkehrsministerium setzt weiterhin auf die Erhaltung der bestehenden Infrastruktur statt auf den Neubau von Strecken. Ein großes Vorhaben ist der vollständige Ausbau der L186 zwischen Waldkirch und Kandel auf einer Länge von 13,7 Kilometern. Ein weiterer zentraler Abschnitt, die B3 in Emmendingen, erhält auf einer 340 Meter langen Strecke einen neuen Belag.
Auch die L106, die Bleichheim und Streitberg verbindet, steht vor Reparaturen, darunter der Bau einer neuen Stützkonstruktion. In Simonswald wird die L173 instand gesetzt, während in Obersimonswald eine beschädigte Stützmauer restauriert wird.
Mehr als 300 weitere Projekte sollen 2026 beginnen, wobei viele im Landkreis Emmendingen konzentriert sind. Kein anderes Bundesland hat in den vergangenen fünf Jahren ein vergleichbares Investitionsprogramm für die Straßensanierung aufgelegt.
Die Mittel sollen langjährige Instandhaltungsdefizite im baden-württembergischen Straßennetz beheben. Mit Hunderten geplanten Maßnahmen zielt das Programm darauf ab, die Sicherheit und Langlebigkeit stark frequentierter Strecken zu verbessern. Die ersten Bauarbeiten sollen in den kommenden Monaten starten.






