03 January 2026, 06:20

Bagger beschädigt Fernwärmeleitung: 30.000 Haushalte frieren in Heidelberg und Schwetzingen

Eine Badezimmerszene mit Waschbecken, Wasserhahn, Spiegel, Lampe, Fenster, Tür, WC, Hocker, Stuhl, Badewanne und einem Teppich, dargestellt in einer Buchillustration mit gedrucktem Text.

Leck repariert - 30.000 Haushalte erhalten Fernwärme zurück - Bagger beschädigt Fernwärmeleitung: 30.000 Haushalte frieren in Heidelberg und Schwetzingen

Fernwärmeleitung durch Baggerschaden beschädigt – 30.000 Haushalte in Heidelberg und Schwetzingen ohne Heizung

Am Dienstag wurde eine wichtige Fernwärmeleitung durch einen Bagger beschädigt, wodurch rund 30.000 Haushalte ohne ausreichende Heizung auskommen mussten. Der Leckagefall führte zu Störungen in Heidelberg und der benachbarten Stadt Schwetzingen, wobei die Restwärme zunächst verhinderte, dass die Wohnungen zu schnell auskühlten.

Der Vorfall ereignete sich, als ein Bagger die Leitung traf und ein erhebliches Leck verursachte. Zwar ist der verantwortliche Auftragnehmer noch nicht namentlich bekannt, doch arbeiteten Reparaturtrupps die ganze Nacht durch, um den Schaden zu beheben. Bis zum Morgen war das Leck zwar abgedichtet, doch die Heizsysteme hatten bereits begonnen, an Wärme zu verlieren.

Die Stadtwerke Heidelberg rieten den betroffenen Anwohnern, Türen und Fenster geschlossen zu halten, um die Wärme zu speichern. Zudem wurde empfohlen, Warmwasser bis zur vollständigen Wiederherstellung des Systems sparsam zu nutzen. Derzeit arbeiten Techniker daran, den normalen Druck und Durchfluss im Netz wiederherzustellen. Mit der vollständigen Wiederinbetriebnahme wird bis zum Ende des Tages gerechnet. In einigen Gebieten könnte es jedoch zu Verzögerungen kommen, da sich die Wärme allmählich im reparierten System verteilt.

Die Störung betraf tausende Haushalte, doch die Reparaturarbeiten sind nun abgeschlossen. Die Bewohner werden gebeten, Geduld zu haben, während sich das Netz stabilisiert. Die Stadtwerke Heidelberg beobachten die Lage weiterhin, um sicherzustellen, dass alle Kunden wieder vollen Zugang zu Heizung und Warmwasser erhalten.