Bayern kauft 2025 Rekordfläche für Natur- und Klimaschutz – Fokus auf Moore
Sylke SchmiedtBayern kauft 2025 Rekordfläche für Natur- und Klimaschutz – Fokus auf Moore
Land kauft 2025 rund 183 Hektar für Natur- und Klimaschutz – 47 Prozent mehr als im Vorjahr
Der Freistaat hat im Jahr 2025 etwa 183 Hektar Land für den Natur- und Klimaschutz erworben. Dies entspricht einem Anstieg von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Behörden betonen die Bedeutung dieser Flächen für den Umweltschutz und die Speicherung von Kohlendioxid.
Für die Ankäufe wurden knapp vier Millionen Euro aufgewendet, die aus Landesmitteln sowie Zuschüssen der Stiftung Naturschutzfonds stammen. Von der Gesamtfläche entfallen rund 44 Hektar auf Moorgebiete – Ökosysteme, die eine zentrale Rolle für die Kohlenstoffbindung und die Artenvielfalt spielen.
Moore als "Lebensgrundlage und Klimaschützer" Umweltministerin Thekla Walker unterstrich die Bedeutung von Mooren als "Grundlage des Lebens" und im Kampf gegen die Klimakrise. Diese Gebiete dienten nicht nur als lebenswichtige Lebensräume für zahlreiche Arten, sondern speicherten auch große Mengen CO₂, so die Ministerin.
Gisela Splett, Staatssekretärin im Finanzministerium, begrüßte den deutlichen Zuwachs bei den Flächenerwerben für 2025. Gleichzeitig würdigte sie das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesanstalt für Immobilien und Bau bei der Sicherung der Areale. Öffentlich einsehbare Daten, welche Gemeinden oder Landkreise den größten Anteil der neu erworbenen Flächen erhalten haben, liegen jedoch nicht vor.
Fast die Hälfte mehr geschützte Fläche – Fokus auf Moorgebiete Durch die Investitionen des Landes ist die geschützte Fläche im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte gewachsen. Die besondere Berücksichtigung von Mooren unterstreicht deren Rolle für den Klimaschutz und den Erhalt von Ökosystemen. Aus Kreisen der Behörden heißt es, die Anstrengungen zum Schutz natürlicher Lebensräume würden auch künftig fortgesetzt.