03 May 2026, 04:15

Bayern stellt Steuererinnerungen ein – was Zahler jetzt wissen müssen

Alte deutsche Banknote mit Vogeldesign, ausgegeben von Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft in Berlin.

Bayern stellt Steuererinnerungen ein – was Zahler jetzt wissen müssen

Das Bayerische Landesamt für Steuern ändert sein Vorgehen bei der Abwicklung von Steuerzahlungen. Künftig erhalten Steuerzahler keine Zahlungserinnerungen oder Überweisungsträger mehr per Post. Mit der Umstellung sollen die Abläufe effizienter gestaltet werden, da immer weniger Menschen auf papierbasierte Transaktionen angewiesen sind.

Bisher verschickte das Amt vor Fristablauf Vorabinformationen, die Steuerpflichtige auf anstehende Zahlungen vorbereiteten. Diese Praxis wurde nun eingestellt.

Eine weitere Neuerung betrifft die Überweisungsträger: Auch diese werden künftig nicht mehr den Schreiben beigefügt. Der Schritt folgt dem Rückgang der Nutzung von Papierüberweisungen, da immer mehr Menschen auf digitale Zahlungsmethoden umsteigen.

Um Säumniszuschläge zu vermeiden, empfiehlt das Finanzamt die Anmeldung zum SEPA-Lastschriftverfahren. Dadurch werden Rechnungen automatisch und fristgerecht beglichen.

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Das neue System sieht weder postalische Erinnerungen noch Überweisungsträger vor. Steuerzahler müssen Fristen nun selbstständig im Blick behalten oder das Lastschriftverfahren nutzen. Wer sich nicht anpasst, riskiert verspätete Zahlungen und mögliche Säumniszuschläge.

Quelle