16 April 2026, 06:14

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Vielfalt

Eine vielfältige Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Vielfalt

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wählt neue Führung und erweitert auf 13 Mitglieder

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat eine neue Führung gewählt und seine Mitgliederzahl auf 13 Sitze erhöht. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernimmt den Vorsitz, während Uta Vossebrecker von der Städtischen Musikschule Max Bruch zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Zudem verabschiedete der Beirat einen aktualisierten Aktionsplan zur Inklusion – ein wichtiger Schritt für mehr Barrierefreiheit und Repräsentation.

Bei der jüngsten Sitzung des Gremiums gab es weitreichende Veränderungen. Die Mitglieder stimmten einstimmig für Kaul und Vossebrecker als neue Führungskräfte und lösten damit die bisherigen Amtsinhaber ab. Erstmals sind nun auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen Teil des Beirats, was die Vielfalt weiter stärkt.

Zudem wuchs der Beirat von bisher neun auf 13 Sitze an, sodass mehr Stimmen an Entscheidungen mitwirken können. Um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Stadtpolitik zu gewährleisten, wurden neue Vertreter in wichtige Ausschüsse entsandt. Bürgermeister Marcel Kreutz bedankte sich bei allen Beteiligten und bezeichnete ihre Arbeit als "entscheidend für die Zukunft Bergisch Gladbachs".

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Ein weiterer zentraler Beschluss war die Verabschiedung des überarbeiteten Aktionsplans Inklusion. Das Dokument ist nun in einer verständlicheren und leichter lesbaren Sprache formuliert, was die Zugänglichkeit erhöht. Bevor der Plan in Kraft treten kann, muss er jedoch noch vom Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie vom Stadtrat bestätigt werden.

Die Neuerungen im Beirat zielen darauf ab, die Inklusion in Bergisch Gladbach nachhaltig zu stärken. Die neue Führung, die erweiterte Mitgliederstruktur und der klarer gefasste Aktionsplan unterstreichen das Engagement für Barrierefreiheit. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats wird entscheiden, wann die aktualisierten Maßnahmen greifen.

Quelle