Berlin startet größtes Mieterstromprojekt mit 4,7 Megawatt und virtuellem Messkonzept
Angelo BriemerBerlin startet größtes Mieterstromprojekt mit 4,7 Megawatt und virtuellem Messkonzept
Großes Mieterstromprojekt startet in Berlin mit 4,7 Megawatt Leistung
In Berlin steht der Start eines großen Mieterstromprojekts bevor, das eine installierte Leistung von 4,7 Megawatt umfasst. Die von Metergrid geführte Initiative richtet sich an die Wohnungsbaugenossenschaften WBG Treptow Nord, Johannisthal und Berliner Bär. Es handelt sich um die bisher größte Wohnungsbau-Offensive dieser Art unter einem virtuellen Zusammenschluss mit Messkonzept.
Das Projekt setzt auf ein virtuelles Aggregationsmessmodell, um lokal erzeugte Energie effizient zu verteilen. Intelligente Zähler erfassen alle 15 Minuten die Stromerzeugung und den Verbrauch der Haushalte. Dieses Vorgehen soll das System sowohl wirtschaftlich tragfähig als auch nachhaltig machen.
Metergrid leitet das Vorhaben mit Beratungsunterstützung durch Aurelio Venture. Als Generalunternehmer fungiert Calor Energy, während Metiundo die Messdienstleistungen übernimmt. Das virtuelle Modell ist speziell auf komplexe Mieterstrom-Konstellationen ausgelegt und sorgt für eine faire Verteilung unter den Bewohnern.
Aktuell gibt es kein vergleichbar großes Projekt mit einer solchen Anzahl an Wohneinheiten unter einem virtuellen Messsystem. Metergrid verfolgt das Ziel, innovative Energielösungen für alle Mieter zugänglich zu machen und so das nachhaltige Stadtleben neu zu gestalten.
Die Initiative ermöglicht es Berliner Wohnungsgenossenschaften, lokal erzeugten Strom effizienter untereinander zu teilen. Durch Echtzeitdaten und virtuelle Bündelung sollen Kosten gesenkt und Verschwendung reduziert werden. Das Projekt setzt damit neue Maßstäbe für großflächige Mieterstrommodelle in Deutschland.






